JOACHIM HENNIG

Geb.: 1948

Von 1977 - 2013 Richter im Dienst des Landes Rheinland-Pfalz. Als Richter am Verwaltungsgericht Leiter von Arbeitsgemeinschaften und Übungsleiter bei Abschlusslehrgängen für Rechtsreferendare. 1987 Richter am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Seit 1991 Beschäftigung mit juristischer Zeitgeschichte, seit 1997 in der Gedenkarbeit für NS-Opfer engagiert.

Joachim Hennig ist Gründungsmitglied des Fördervereins Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V. und seit Jahren stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Gründungsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit im heutigen Rheinland-Pfalz und seit längerem deren stellvertretender Vorsitzender sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zur Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz.

Er ist Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze zur Gedenkarbeit, Macher der immer erweiterten Dauerausstellung für Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz und Umgebung, Macher mehrerer Filme zur Gedenkarbeit und Autor der umfangreichen Homepage des Fördervereins Mahnmal Koblenz (http://www.mahnmalkoblenz.de).

Neben seiner Vortragstätigkeit (seit 2001) ist Hennig seit 2006 Leiter und Referent von Tagungen des Justizministeriums Rheinland-Pfalz für Richter und Staatsanwälte sowie auch für Rechtsreferendare zum Generalthema „Justiz und Recht im ‚Dritten Reich’“ wie auch Referent bei Tagungen für Strafvollzugsbeamte zur NS-Zeit.

Joachim Hennig ist Träger des Kulturpreises der Stadt Koblenz 2008 und des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2015)
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