CHRISTOF PIES

geb. 1948

Als Realschullehrer seit 30 Jahren in der Gedenkarbeit vor allem mit Jugendlichen engagiert, Durchführung von Projektwochen mit der IGS Kastellaun zum Thema „Judentum und Nationalsozialismus“, Organisation von Heimatbesuchen in Kastellaun (1989) und Laufersweiler (1994), Gründungsmitglied des Förderkreises Synagoge Laufersweiler 1989, Vorsitzender seit 2004.

Autor von Geschichts-Schulbüchern beim Klett-Verlag, Autor und Herausgeber regionaler Publikationen zur jüdischen und NS-Geschichte des Hunsrückraumes.

2011 Organisation des 100-jährigen Jubiläums der Synagoge Laufersweiler, Durchführung von Kooperationsveranstaltungen im Rahmen der jährlichen „Jüdischen Wochen“, Gedenkveranstaltungen mit Schülern und Erwachsenen zum 9. November und 27. Januar.

In Kooperation mit der Gemeinde Laufersweiler und der Verbandsgemeinde Kirchberg Einrichtung eines „Weges der Erinnerung“ und eines „Jüdischen Lyrikpfades“ in Laufersweiler (2010/2012).

2011 Autor und Herausgeber von Handreichungen für Jugendliche „Jüdisches Leben auf dem Lande – Juden im Rhein-Hunsrück-Kreis“ mit Unterstützung des Leo Baeck Instituts Frankfurt.

Organisation von Conact-Jugendbegegnungen mit Israel seit 2000, trilaterale kulturelle Partnerschaften (Konzertreisen) in Kooperation mit dem Goethe-Institut zwischen Deutschland, Israel und Palästina, jährlicher Reiseleiter von Jugend- und Erwachsenenreisen nach Israel und Palästina, Betreuung von Heimatbesuchern im Hunsrückraum.

Mitwirkung bei Radio-, Fernseh- und Filmproduktionen über geschichtliche Themen des Hunsrückraumes.

Jährliche Besuche mit Schüler- und Erwachsenengruppen in Krakau und Auschwitz, Organisation von Schüleraustauschen mit England und Israel.

Stadtratsmitglied Kastellaun, 10 Jahre Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Kulturvereines KuKuK.

2011 nominiert für den Ehrenamtspreis des Rhein-Hunsrück-Kreises.

2012 Leiter des trilateralen Menschenrechtsprojektes „Women at the cooking pot and men into war?” Unterstützt von der Stiftung EVZ Berlin (Erinnerung, Verantwortung und Zukunft). Mit deutschen, israelischen und palästinensischen Jugendlichen in Deutschland, Israel und Palästina. Dazu Veröffentlichungen im Internet und in Buchform.

2013 Vortragsreise nach Australien (Sydney, Melbourne) in Jüdischen Gemeinden, Schulen und Museen:  „Das Landjudentum in Deutschland“

2014 Eröffnung des „Forst-Mayer Studien- und Begegnungszentrums für das Landjudentum“ in Laufersweiler.

2014 – 2016 Projekte mit einheimischen Jugendlichen und Flüchtlingen, z.B. „Was geht mich das an?“– Deutsche Erinnerungskultur und Migrationsgesellschaft. Gedenkstättenfahrten mit Flüchtlingen.

Ab 2014 Kooperation mit Schulen: Jährliche Fahrten nach Auschwitz und Krakau. Austausche mit Israel, Begegnungen Israelis – Deutsche – Flüchtlinge.

2017    Bewerbung bei verschiedenen Institutionen und Sponsoren als „Zentrum gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“.

 

 


 

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