Hinweise:

Laden Sie HIER die Verantaltungsbroschüre zum 27. Januar 2019 des Landtags Rheinland-Pfalz herunter

weitere Informationen zum 27. Januar 2019 unter dem Button Veranstaltungen (s.oben)

Niederschrift der Sitzung des Sprecherrates am Montag, 22. Oktober 2018

Institut für Geschichtliche Landeskunde

an der Universität Mainz e. V. (IGL)

Hegelstraße 59, 55099 Mainz
Tel.: 06131 / 39 38 308 / -300

13:00 Uhr: Teil 1: Sprecherrat, Besprechungsraum im 6. OG,

15:00 Uhr: Teil 2: Gespräch mit dem IGL.


Nächster Termin: Mittwoch, 23. Januar 2019
, Mainz. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Anwesende (x) entschuldigt (e):

x

Dieter Burgard, Vorsitzender

 

x

Dr. Franz-Josef Ratter

x

Joachim Hennig, stellv. Vors.

 

e

Axel Redmer

x

Ramona Dehoff

 

x

Renate Rosenau

e

Eberhard Dittus

 

e

Dr. Ulrike Winkler

e

Johannes Graßl

 

e

für LpB: Uwe Bader

x

Christof Pies

 

x

  Kerstin Hetzel

 

Beschlüsse / Aufträge

TOP

Thema

Auftrag

1

Berichterstattung

alle

2

Forum LAGn/ Bundesgedenkstättenkonferenz

Dr Ratter, Eberhard Dittus:

bitte ergänzen12.-14.12.18 Berlin

3.1

Neue Mitglieder

Burgard

3.2

Datenschutzgrundverordnung

Hennig

5

Pflege jüdischer Friedhöfe

Rosenau

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 1: Sprecherrat 13:00 bis 14.55 Uhr

 T0P 1 Begrüßung: Dieter Burgard

Niederschrift vom 27.08.2018: keine Einwendungen.

Die Tagesordnung wird ergänzt um TOP 3.1 Anträge auf Mitgliedschaft.

Beschluss: Berichterstatter über Veranstaltungen, die inhaltlich in die Niederschrift aufgenommen werden sollen, werden gebeten, ihren Bericht für die Niederschrift selbst zu verfassen und zeitnah an Frau Rosenau zu geben.

 

TOP 2 Kurzberichte

44. Informationstagung zur Gedenkarbeit und Mitgliederversammlung am 17.11.2018 in Cochem (Burgard)

Info-Tagung: Die Einladungen wurden am 27.09.18 versandt, Anmeldung bis 12.11.2018.
Mitgliederversammlung in Cochem 17.11.18 (Burgard). Die Tagesordnung wurde mit der Einladung zur Info-Tagung versandt. Wegen Terminüberschneidungen können nicht teilnehmen: Ramona Dehoff, Renate Rosenau, Dr. U. Winkler.

Forum der LAGn der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und -initiativen in Deutschland, Befragung zum Thema Erfahrungen mit der AFD (Dr. Ratter). Dr Ratter stellt Berichte zusammen. Frau Dr. Winkler berichtet von der AG Frieden Trier: Es gab kein Treffen des Koordinationskreises mehr, die Organisation wurde der AG Frieden übertragen. Diese hat einen Flyer gestaltet - mit deutlichen Worten zur "Neuen Rechten", OB Leibe hat ein Vorwort beigesteuert.

Beschluss: An kommenden Forum der LAGn und der Bundesgedenkstättenkonferenz am 12. bis 14.12.2018 in Berlin nehmen Dr. Ratter und Herr Dittus teil.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungsarbeit im Saarland wurde am 6. September 2018 gegründet. Der Sprecher_innenrat besteht aus neuen Mitgliedern. Die Pressemitteilung wurde versandt (Burgard).

 

TOP 3 Neue Mitglieder und Mitgliederliste

3.1 Neue Mitglieder: (Dehoff)

Gegen Vergessen - Für Demokratie, Projektgruppe Rheinland-Pfalz

Antrag vom 17.09.18. 2018 ohne Beschreibung der Arbeit. Es wird berichtet, dass sich die Gruppe Rhein-Main, Mitglied in der LAG, aufgrund des Anwachsens der Mitglieder teilt.

Beschluss: Aufnahme

Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V.
Antrag vom 15.10.2018

Beschluss: Aufnahme.

Projektgruppe Jüdisches Leben in Ingenheim.

Antrag vom 16.10.2018

Beschluss: Aufnahme.


Mitgliederstand: 68 Mitglieder am 22.10.2018

 

3.2 EU-Datenschutzgrundverordnung DSGVO - (Ramona Dehoff)

Schutz personenbezogener Daten

Am 25. Mai ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten und mit dieser auch eine Aktualisierung des Bundesdatenschutzgesetzes. Die dort geregelten Rechte und Pflichten sind jetzt nicht alle neu in Hinblick auf Datenschutz, aber das eine oder andere schon. Personenbezogene Daten sind Informationen, mit deren Hilfe eine Person bestimmbar ist, also Angaben, die zurück zu einer Person verfolgt werden können, wie Bestandsdaten (z.B. Namen) Kontaktdaten (z.B. Adressen, E-Mail, Telefonnummer) oder Kontodaten. Die LAG speichert und verarbeitet Daten in der Mitgliederliste zum Zweck der Information (z.B. für Einladungen) sowie Kontodaten bei Anträgen nach dem Fonds, diese sind nicht in der Mitgliederliste gespeichert.

Die DSGVO regelt den Zugriff von Personen innerhalb eines Vereins oder einer Vereinigung auf personenbezogenen Daten, wie z.B. der Mitgliederliste sowie den dazugehörigen Ansprechpartner*innen und Kontaktdaten. Sind zehn Personen oder mehr mit der Verarbeitung personenbezogener Daten betraut, muss eine datenschutzbeauftragte Person bestellt werden.

Frau Dehoff schlägt vor, die Anzahl der Personen, die Zugang zu der vollständigen Mitgliederliste haben, auf bis zu zehn Personen zu begrenzen.


Veröffentlichung der Mitgliederliste auf der LAG-Homepage

Nach der neuen Rechtslage müssen Mitglieder der Nutzung der Kontaktdaten schriftlich zustimmen, darunter der internen Nutzung für Rundschreiben, Einladungen und der Veröffentlichung der Mitglieder auf unserer LAG-Homepage.

Beschluss: Für die schriftliche Abstimmung der Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten zwischen Sprecherrat, LpB und Mitgliedern wird eine Vorlage erstellt.

Herr Hennig wird Herrn Bartas fragen, ob er die dafür notwendige Vorlage entwerfen kann.

Auf die Tagesordnung der Mitgliederversammlung.

 

TOP 4 Fonds Erinnern und Gedenken ( Dehoff)

-nicht öffentlich bitte beim Sprecherrat anfragen

TOP 5 Jüdische Friedhöfe; (Rosenau, Pies, Dittus, Burgard)
Rückblick auf das Gespräch am 20.09.2018 - (Zwischenbericht online verteilt).

Nach dem Gespräch im April 2018 hatte Rabbiner Vernikovsky, Mainz, die LAG-Vorlage (Pies, Zöphel) überarbeitet und mit Bitte um Ergänzungen verteilt. Diese wurde am 20.09.2018 unter Beteiligung des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden, Innenministerium, ADD, GDKE und Friedhofsbeauftragten der jüdischen Gemeinden (Koblenz, Mainz, Pfalz) klärend beraten und ergänzt. Die Endredaktion wurde Frau Benizri, Friedhofbeauftragte der Jüd. Gemeinde Mainz und Frau Rosenau übertragen. (Termin: 30.10.18). Die Endfassung wird um Grußworte (Vernikovsky und LAG), um die Verwaltungsvorschrift des Landes über die Betreuung der jüdischen Friedhöfe und um eine Liste der jüdischen Gemeinden / Friedhofsbeauftragten ergänzt und vom Innenministerium online verteilt.

 

TOP 6 80 Jahre Reichspogrom 9./10.11.18 und Gedenktag 27.01.19

Über Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht wird kurz berichtet. Frau Dr. Winkler berichtete schriftlich: AG Frieden Trier bietet mehrere Veranstaltungen an, darunter Vorträge des Antisemitismusbeauftragten (Burgard) und Prof. Wolfgang Benz zum alten und neuen Antisemitismus (4.11.18, 11 Uhr, VHS Trier).

 

Herr Hennig berichtet über das Vorbereitungstreffen zum 27. Januar 2019 beim Landtag, Thema: 80 Jahre Reichspogrom. Das Protokoll wurde inzwischen versandt, ebenso die Aufforderung zur Meldung von Veranstaltungen für die (online-) Broschüre bis 30.10.2018.

Für das Jahr 2020 ist das Thema Verfolgung von Homosexuellen vorgesehen.

 

TOP 7 Flyer/Homepage / Mitgliederrundbrief

(Dr. Ratter und Frau Rosenau)

Der Flyer (Graßl/Dr. Ratter) ist in Vorbereitung, Vorlage zur nächsten Sitzung.

 

Dr. Ratter und Frau Rosenau legen den Entwurf eines Mitgliederrundbriefes vor (per Mail versandt), eine Ergänzung der Homepage für kurze zeitnahe Termine des Sprecherrats, der LpB und von Mitgliedsorganisationen, jeweils versehen mit dem Hinweis auf die Homepage, auf der ausführlich berichtet wird. Inhalt: Termine/Veranstaltungen der Mitglieder, Termin Sprecherrat (nächste Sitzung, Antrags- und Abrechnungstermine Fonds, eigene Veranstaltungen, Neue Bücher/Veröffentlichungen/Filme. Wichtige Neuigkeiten. Hinweis auf Tagungsberichte (Homepage).

Versand per e-Mail (siehe TOP 3 DSGVO).

Geklärt werden muss, wer die Redaktion und den Versand übernimmt. Vorgeschlagen wird Axel Redmer.

 

TOP 8 Arbeitsaufteilung im Sprecherrat

vertagt


TOP 9 Verschiedenes

Nächster Termin Sprecherrat: Mittwoch, 23.01. 2019 Mainz. Tagungsort wird noch vereinbart.

 

Bericht LpB / Kerstin Hetzel, aus Zeitgründen in der Sitzung nicht mehr zur Sprache kamen:

1. Ausstellung „Luxemburg im Zweiten Weltkrieg

Die Planungen für die Ausstellung „ Luxemburg im Zweiten Weltkrieg - Zwangsrekrutierung / Streik / Umsiedlung / Gefängnis“ aus Luxemburg (vertrieben durch Jean-Claude Muller, „ Service de la Mémoire de la  Deuxiéme Guerre mondiale) sind folgende (Stand 22.10.2018):

03.06.19

Präsentation der Ausstellung, Abendveranstaltung auf Burg Stahleck (Rittersaal)

04.06.19

Ausstellung im Rittersaal der Burg Stahleck ganztags geöffnet (durch LpB betreut)

06.06.19

Ausstellung in der Florinskirche in Koblenz, bis 7.7.19

09.07.19

Ausstellung in der Gedenkstätte SS-Sonderlager / KZ Hinzert bis 11.08.19

15.08.19

Ausstellung in Siegburg bis 30.09.19

Für Osthofen kann dann ein Termin in 2020 vereinbart werden.

 

2. Osthofen, 06.11.2018, 18:30 UHR Filmvorführung 1943 – „DIE ZEIT EINES AUFSCHUBS“, zur Flucht jüdischer Flüchtlinge

 

3. Projekt „Land of Memory“ aus Luxemburg und Saarland,

Anlagen per Mail verteilt.

Das Projekt wurde bei einer Tagung in Saarbrücken am 19. April 2018 vorgestellt. (siehe Niederschrift vom 8. Mai 2018, TOP 2.3)

Im EU-Projekt „Land of Memory“ scheinen jetzt Luxemburg wie das Saarland eine Zusammenstellung wichtiger Erinnerungsorte für eine interaktive Karte zu machen. Die Luxemburger wünschen sich eine Auswahl von ca. 10 „Highlights“ der Gedenkarbeit aus Rheinland-Pfalz zum 1. und 2. Weltkrieg. Zunächst soll von den entsprechenden Ansprechpartnern eine umfangreiche Excelliste ausgefüllt werden, später wird dann anscheinend noch ein Kurztext erbeten werden.

 

Unsere Vorschläge an Orten für RLP wären:

Osthofen - Hinzert - Neustadt - Laufersweiler - Klingenmünster (weil dort eine ständige Ausstellung präsent ist, Ansprechpartner?) - Bretzenheim bei Bad Kreuznach - Westwall-Wanderweg.

 

Frau Hetzel bittet um Rückmeldung bis 7.11.18 zu der Auswahl - Einwände bzw. Vorschläge für andere Orte, die vorgeschlagen werden sollten, sowie die Benennung von Ansprechpartner*innen, die ihr kurzfristig die entsprechenden Daten übermitteln könnten. Frau Hetzel sammelt alle Daten und gebe sie zusammen an die Luxemburger weiter (Deadline für die Weitergabe an Luxemburg ist der 23.11.).

 

Die Tabelle ist lang und komplex. Dazu Anmerkungen der Kollegin aus Luxemburg folgende Anmerkungen aus Luxemburg zum Projet Interreg Grande Région « Land of Memory » (Mélanie Petton):

 

Office Régional du Tourisme des Ardennes Luxembourgeoises & Naturpark Öewersauer

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! · Tél. +352 89 93 31 - 202

 

Naturpark Öewersauer · 15, rte de Lultzhausen · L-9650 Esch/Sûre

„Die generelle Beschreibung des Projektes « Land of Memory » finden Sie im Anhang. Das Projekt geht besonders um die Ereignisse des 1. und 2.  Weltkrieges. Eine von unseren Aktivitäten ist die Erstellung einer touristischen Broschure und Karte mit Erinnerungsorten (Museen, Schlachtfelder, Friedhöfe, Bunker, usw.) der Großregion, die für Touristen interessant sind.

Es sollte ca. 10 « Highlights » Orte, die für den Erinnerungstourismus gut geeignet sind, indentifiziert werden.

Alle Daten zu den Gedenkstätten kommen in eine Liste.

Wenn es für Sie möglich wäre diese Liste für Rheinland-Pfalz zu liefern, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Wenn später das Format der Karte und Broschüre mehr genau wird, werde ich mich wieder an Sie für z.B. eine Kurzbeschreibung der Gedenkstätten / Erinnerungsorte wenden.

Aber in dieser ersten Phase, wird so eine Liste (Excel-Tabelle) reichen.

Ein laufender Museumsbetrieb mit regelmäßigen Öffnungszeiten, ein Shop und ein Essbereich scheint mir ein interessanter Ort, der auf jedem Fall in Ihrer List einfließen sollte.

Diese Möglichkeiten sind aber keine Voraussetzungen dafür : kleinere Orte, die eine relevante Geschichte haben und einen Beitrag zu den Touristen geben können, auch ihren Platz in Ihrer Liste haben können.

Denkmäler oder beispielsweise Westwall-Wanderwege kommen in Betracht, insofern dass Sie sie - für den Erinnerungstourismus gut geeignet / für die Touristen interessant - finden. In Luxembourg sind ein paar Erinnerungswege eingegeben.

Unter der Rubrik „ Temporäre / Dauerausstellungen“ – soll man nur eingeben, ob man solche Ausstellungen empfangt (oui) oder nicht (non).

Bei „temporären Ausstellungen“ ist da an ein paar Monaten gedacht.

Unter „Empfangskapazität Bar“ versteht man : wie viele Leute dürfen (für Sicherheitsgründen oder so) da maximum zusammen sein?--

 

Teil 2: 15:00 h Gespräch mit dem IGL folgt

Gespräch zur Frage einer "Kommission zur jüdischen Geschichte in Rheinland-Pfalz"

 

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