Protokoll der Fachtagung und Mitgliederversammlung der LAG

am Samstag, den 30. November 2019,

im Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz, Flachsmarktstraße 36, 55116 Mainz

 

Teil I Fachtagung: Neue Formen der Gedenkarbeit

Begrüßungen:

1. Hausherr Hans Berkessel, Vorsitzender des Beirats des Hauses des Erinnerns - für Demokratie und Toleranz

2. Vorsitzender des Sprecherrates Dieter Burgard

Vorträge:

Gedächtnispflege heute.

Erinnern an deutsche Geschichte im gesellschaftlichen Umbruch "

Dr. Harald Schmid,  Historiker bei der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten,  Vorstandsmitglied LAG Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein,  Mitglied im Forum der Landesarbeitsgemeinschaften auf Bundesebene.

" Gedenkstätten(bildungs)arbeit in Zeiten politischer Radikalisierung "

Dr. Elke Gryglewski, stv. Direktorin der Gedenkstätte & Leiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz.  


13.45 - 14.45 Aussprache im Plenum:

Über neue Formen der Gedenkarbeit berichten Mitglieder folgende Beispiele:

Georg Mertes, Förderverein Gedenkstätte Hinzert berichtet über Entstehung, Inhalt und Anklang der DVD "DIR SID NET VERGIESS!" Der Dokumentarfilm begleitet eine luxemburgische Schülergruppe während einer Besichtigung der heutigern Gedenkstätte. Produktion der Gedenkstätte KZ Hinzert e.V. in Kooperation mit dem Institut für Mediengestaltung und dem Studiengang Zeitbasierte Medien an der Hochschule Mainz. Erhältlich gegen Schutzgebühr, für die Teilnehmer der Mitgliederversammlung heute gratis.

Lu setzt Stolpersteine: Monika Kleinschnitger berichtet über

 - die Aufführungen der im KZ Theresienstadt entstandenen Oper "Der Kaiser von Atlantis",
die durch Kooperationen möglich wurde, beispielweise mit Berufsbildenden Schulen.

 - das Projekt Bauwagen

Dr. Grotum, Universität Trier, Kooperations-Projekt mit der Landeszentrale für politische Bildung

AG Frieden e.V. Trier: Frau Dr. Ulrike Winkler berichtet über den neuen Rundgang "Die Täter wohnten nebenan: Nazi-Täter und ihre Trierer Wurzeln", entwickelt in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP. Dabei fanden die Täterinnen besonderes Interesse.

Arbeitsgruppe NS-Psychiatrie, Alzey/Rheinhessen: Renate Rosenau berichtet über neue Formen bei der Gestaltung der jährlichen ökumenischen Gedenkfeier am 27. Januar in der Klinikkapelle, bei an Patientenschicksale erinnert wird:

Theaterstück "Gnadenlos", von der Theater-AG des Staatl. Kunst- u. Aufbaugymnasiums

Alzey aus einem Reader (Rosenau) mit Patientenbiographien entwickelt, Szenische Lesungen, mit der Krankenpflegeschule.

 

Teil II Wahlen zum Sprecherrat 2019 - 2021

Mitgliederversammlung am 30. November 2019

Dauer: 14:50 Uhr bis 15.05 Uhr

Teilnehmer/innen:            33 stimmberechtigte Mitglieder und Gäste

Mitglieder des Sprecherrats:

Burgard, Hennig, Dittus, Graßl, Pies, Dr. Ratter, Rosenau, Dr. Winkler,

Ständige Gäste der LpB: Uwe Bader, Kerstin Hetzel-Illing.

1. Begrüßung durch den LAG-Vorsitzenden Dieter Burgard und Grußwort von Frank-Matthias Hofmann, Sprecher der 2018 gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungsarbeit im Saarland (LAGE). Er berichtet über die bisher behandelten Themen. Sie arbeiten mit Jahresthemen, die mit Kooperationspartnern gestaltet werden : 2018: 80 Jahre Reichspogromnacht, 2019: Mahnmal ehem. Westwall, 2020 geplant: Veranstaltungen zum 80. Jahrestag der Deportation der badischen, pfälzischen und saarländischen Juden nach Gurs.

Die Sprecherräte der LAGE Saarland und der LAG Rheinland-Pfalz werden sich zu einer gemeinsamen Sitzung treffen.

2. Neue Mitglieder 2019

- Förderverein Gedenkstätte KZ-Außenlager Cochem. Die Vorsitzende Mariette Nölle hat
den Förderverein bei der letzten Info-Tagung in Cochem vorgestellt.

- Bunkermuseum Ludwigshafen (Frau Taglieber, Okt. 2019, nicht anwesend). Der Vorsit-
zende stellt den Verein vor.


TOP 3 Rückblick / Bericht des Vorsitzenden Dieter Burgard

Seit der letzten Mitgliederversammlung im November 2018 hat der Sprecherrat in fünf Sitzungen in Koblenz, Mainz und Bacharach folgende Themen bearbeitet:

Fonds, Homepage, Flyer, Mitgliederrundbrief, Archive, EU-Datenschutzgrundverordnung - Schutz personenbezogener Daten, Haushaltsmittel, Remagener Appell, Doppelhaushalt 2019/2020; Außenlager Kochem & Gestapo-Haus Neustadt; Gedenktage, darunter Europäischer Tag der jüdischen Kultur. Broschüre Pflegehinweise Jüdische Friedhöfe; Kommission/Plattform f. d. Geschichte der Juden in Rheinland-Pfalz; Antisemitismus; Opfer der Nazi-Diktatur sog. „Asoziale“ und "Berufsverbrecher"; Ehrenmal des Heeres in Koblenz; Umbenennung von Straßen und Gebäuden, Verwaltungsvorschrift „Richtlinie zur Förderung von schulischen Vorhaben zur Auseinandersetzung mit der Geschichte politischer Gewaltherrschaft, besonders des Nationalsozialismus“, bundesweite Gedenkstättenkonferenz und Forum der Landessarbeitsgemeinschaften.

Einzelheiten siehe in den Niederschriften der Sprecherratssitzungen, die regelmäßig auf der Homepage der LAG online gestellt werden: www.lagrlp.de.

Der Sprecherrat arbeitet mit

- im wissenschaftlichen Fachbeirat und im Kunst- und Kulturbeirat zur Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz der Landeszentrale für politische Bildung (Achim Hennig & Dieter Burgard ) - im Forum der LAGen zur Gedenkarbeit der Länder und in der Bundesgedenkstättenkonferenz (Eberhard Dittus und Dr. Franz-Josef Ratter ),

- in der (bundesweiten) Arbeitsgruppe zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie" und Zwangssterilisation (Renate Rosenau)

Herr Burgard weist auf folgende Unterlagen des Landes hin :

- Landtagsdrucksache 17/ 10.000 Erinnern als Auftrag - Zukunft der Erinnerungskultur und Perspektiven für eine Weiterentwicklung der Gedenkarbeit des Landtags in RLP (liegt zum Mitnehmen aus),

- Entwurf einer „Richtlinie zur Förderung von schulischen Vorhaben zur Auseinandersetzung mit der Geschichte politischer Gewaltherrschaft, besonders des Nationalsozialismus“. Der Sprecherrat hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.

Planung Fachtagung 2020: Gedenken an "Asoziale" und "Berufsverbrecher".

Frau Dr. Ulrike Winkler berichtet, dass die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin, deren Beirat Frau Dr Winkler angehört, ein Konzept für Wanderausstellung 'Gemeinschaftsfremde‛ – Die Verfolgung gesellschaftlicher Außenseiterinnen und Außenseiter in der Zeit des Nationalsozialismus" erarbeitet. Dazu hat Frau Dr. Winkler ein Konzept vorgelegt. Es geht um die KZ-Häftlinge mit grünem Winkel (kriminell) und mit schwarzem Winkel (asozial), deren Schicksale als Opfergruppe bisher kaum aufgearbeitet wurde und die als NS-Verfolgte nicht anerkannt sind.

                                                                                                      

TOP 4 Verabschiedung einer Erklärung nach Halle

Zu den online verschicken Entwürfen gab es Änderungsvorschläge, die diskutiert wurden.

Beschlossen wurde der folgende Text:

Die LAG mit ihren 70 Mitgliedsinitiativen beschloss am 30.11.2019 im „Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz “ in Mainz die Erklärung zur aktuellen Situation:

Erklärung

Die LAG mit ihren 70 Mitgliedsinitiativen beschlossen am 30.11.2019 im

„Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz “ in Mainz diese Erklärung zur aktuellen Situation:

Gegen Hass und Terror – für Toleranz, Menschenrechte, Freiheit und Demokratie.

Nie waren Judenhass, Antisemitismus und antisemitische Gewalttaten, aber auch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland ganz verschwunden. Das jüngste Beispiel ist der Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019, bei dem zwei Menschen getötet worden sind. Diese Taten haben oft einen rechtsextremistischen Hintergrund.

Der rechtsradikalen Anschauung sind nicht nur Menschen mit jüdischem Glauben zum Opfer gefallen, sondern auch andere, die nicht in das menschenverachtende Weltbild rechter Kreise passen: beispielsweise die vom NSU Ermordeten und der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke. Die Amadeu Antonio Stiftung zählt seit der Wiedervereinigung im Oktober 1990 insgesamt 198 Opfer dieser rechten Gewalt.

Alle diese Verbrechen waren vorbereitet, angekündigt, unterstützt und begleitet durch ein gesellschaftliches Klima, das nahezu alltäglich geworden zu sein scheint und sich in den sozialen Medien des Internets mittels Hetze, Kumpanei und sogar Jubel Gleichgesinnter hervortut – und das vor dem Hintergrund unserer Geschichte, die in nur 12 Jahren des Nationalsozialismus die schlimmsten Verbrechen hervorgebracht hat. Gerade deshalb sind alle Kräfte aufgerufen, diesen Tendenzen entschieden entgegenzutreten!

Gefordert sind nicht nur die staatlichen Organe, welche die in Deutschland von rechter Gewalt bedrohten Menschen schützen müssen sowie gegen Hass und Gewalt im Internet vorzugehen haben. Auch in den Schulen ist für ein Klima der Toleranz und der Menschenfreundlichkeit zu sorgen und die politische Bildungsarbeit muss ausgeweitet werden.

All das muss die Politik mit vollem Engagement und auf Dauer leisten. Aber sie braucht dafür unbedingt die Unterstützung der Zivilgesellschaft: jede und jeder Einzelne von uns und auch Vereine, Initiativen und Organisationen. Rheinland-Pfalz ist ein Land des ehrenamtlichen Engagements.

Wir als Landesarbeitsgemeinschaft und auch als Repräsentanten von diversen Initiativen wollen uns auch in der Zukunft entschieden in diesen Prozess gegen Rassismus und Antisemitismus und für Toleranz, Frieden und Demokratie einbringen.

Verstärkt werden wir uns um die Aufklärung über den Nationalsozialismus und die Verbrechen während der NS-Zeit bemühen sowie über die Opfer dieser menschenverachtenden Politik informieren, und zwar insbesondere vor Ort in den Gemeinden unseres Landes.

Dazu wollen wir – im Rahmen unserer Möglichkeiten – mehr und mehr in die Schulen gehen, Jugendliche altersgerecht ansprechen, aber auch die MultiplikatorInnen in der politischen Bildungsarbeit unterstützen und in der Erwachsenenbildung präsent sein.

Beschluss:

Die Erklärung wird mit dem Foto der Teilnehmer*innen versandt.

Gegen die Verwendung des Fotos wurden keine Einwände erhoben.

Foto: Fotografin Anke Kristina Schäfer

 

TOP 5 Wahl des Sprecherrates der LAG 2019–2021

Wahl eines Wahlleiters/ einer Wahlleiterin:

Vorgeschlagen: Johannes Graßl.

Abstimmung durch Handzeichen. Er nimmt die Wahl an.


Zif. 6 (1) der Richtlinien sieht drei Wahlgänge vor:

1. Wahl der/des Vorsitzenden,

2. Wahl der/des stellvertretenden Vorsitzenden,

3. Wahl der Beisitzer/-innen.

Amtierender Sprecherrat 2017-2019:

Vorsitzender: Dieter Burgard

Stellvertretender Vorsitzender: Joachim Hennig

Beisitzerin / Geschäftsführerin: Ramona Dehoff

Beisitzerin / Schriftführerin: Renate Rosenau

Beisitzer*in: Eberhard Dittus, Johannes Graßl, Christof Pies, Dr. Franz-Josef Ratter,

Axel Redmer und Dr. Ulrike Winkler

beratend, LpB: Uwe Bader + Kerstin Hetzel-Illing

 

1. Vorsitz:

Vorgeschlagen: Dieter Burgard, Vorsitzender, Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V.

Keine weiteren Vorschläge. Offene Wahl durch Handzeichen.

Ohne Gegenstimmen ohne Enthaltungen gewählt. Er nimmt die Wahl an.

 

2. Stellvertretender Vorsitz:

Vorgeschlagen: Stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig, Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V.

Keine weiteren Vorschläge. Offene Wahl durch Handzeichen.

Ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen gewählt. Er nimmt die Wahl an.

 

3. Beisitzer/Beisitzerinnen:

Von den bisherigen Beisitzern und Beisitzerinnen kandidieren zwei nicht mehr. Weitere Mitglieder des Sprecherrates haben erklärt, dass sie zum letzten Mal zu Wiederwahl bereit sind. Aufgrund dieser Lage schlägt der Sprecherrat vor, die Anzahl der Beisitzer*innen zu erhöhen. Nach Zif. 6 (1) der Richtlinien der LAG entscheidet die Mitgliederversammlung über die Anzahl der zu wählenden Mitglieder.

Beschlüsse:

1. Die Mitgliederversammlung stimmt der Erhöhung der Anzahl der Beisitzer*innen ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zu.

2. Wahlverfahren: Blockwahl.

 

Kandidaten/Kandidatinnen (W- Wiederwahl, E - erstmals):

Eberhard Dittus, Neustadt an der Weinstraße (W)

Dr. Cornelia Dold, Leiterin Haus des Erinnerns, für Demokratie u Toleranz, Mainz, (E)

Alice Fuß, Förderverein Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt (E)

Dr. Thomas Grotum, Universität Trier, Fachbereich neuere u. neueste Geschichte, (E)

Lena Haase, Universität Trier, Fachbereich neuere u. neueste Geschichte, (E)

Richard Keuler, Kultur- und Heimatverein Niederzissen (E)

Nina Klinkel, MdL (E)

Maurice Kuhn, Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V. (E)

Georg Mertes, Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V. (E)

Christof Pies, Kastellaun, Förderverein Laufersweiler, Forst-Mayer Studien- und  Begegnungszentrum d. deutschen Landjudentum (W)

Dr. Franz-Josef Ratter, Deidesheim (W)

Axel Redmer, Idar-Oberstein (W),

Renate Rosenau, AG NS-"Euthanasie" (Alzey, Bendorf-Sayn) u. AG Juden im Alzeyer Land, Alzey, (W)

Ksenia Stähle-Müller, Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V. (E)

Dr. Ulrike Winkler, AG Frieden e.V. - AK "Trier im Nationalsozialismus", Trier, und Beirat der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (W)

Die Mitgliederversammlung stimmt der Liste der Beisitzer*innen ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zu. Die anwesenden Gewählten nehmen die Wahl an. Die an der Teilnahme verhinderten Kandidaten/Kandidatinnen (Frau Dr. Dold, Frau Klinkel MdL, Frau Haase) haben vorab die Annahme der Wahl erklärt.

Der Vorsitzende würdigt jahrelange sachkundige und konstruktive Zusammenarbeit der ausscheidenden Mitglieder des Sprecherrats

Ramona Dehoff

Johannes Graßl

und dankt ihnen für die freundschaftliche und effektive Zusammenarbeit. Die Mitgliederversammlung bedankt sich durch Akklamation.

Die konstituierende Sitzung des Sprecherrats 2019 - 2021 findet am Donnerstag, den 16. Januar 2020, 13:30 Uhr, in Mainz statt.

 

TOP 6 Verschiedenes

6. 1. Aberkennung der Gemeinnützigkeit der VVN "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes", Offener Brief des Ausschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland, übermittelt durch unser Mitglied vnn-bda-Mainz.

Das Finanzamt Berlin hat der Bundesvereinigung VVN-BdA die Gemeinnützigkeit entzogen, wofür politische Gründe maßgebend gewesen sein sollen, möglicherweise aufgrund der Nennung der Landesvereinigung Bayern im dortigen Verfassungsschutzbericht als "linksextremisch beeinflusst".

Nach ausführlicher Erörterung beauftragt die Mitgliederversammlung des Sprecherrat, sich dafür einzusetzen, dass die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V., wieder die Gemeinnützigkeit erhält.

6.2 Forum der Landesarbeitsgemeinschaften der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und -initiativen in Deutschland, (www.forum-lag.org Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Bericht Dr. Ratter:

Das FORUM, dem die LAG RLP als Gründungsmitglied angehört, verfolgt seine Hauptaufgabe, die bundesweite Interessenvertretung, auf verschiedenen Wegen. Eine unabdingbare Grundlage hierfür ist ein sicheres Wissen über die Bedingungen in den über 300 Einrichtungen, die das Forum vertritt. Bisher ist seine Datengrundlage in dieser Hinsicht allerdings noch sehr dürftig, was Gespräche bspw. mit dem BKM - Staatsministerin für Kultur und Medien - mitunter schwierig macht. Nach einem ersten Versuch mit der Erhebung zum Umgang mit der AfD im letzten Jahr haben wir jetzt einen weiteren Fragebogen entwickelt, nun mittels eines Online-Tools. Mit ihm möchte das Forum in drei Bereichen, die für unsere Interessenvertretung von zentraler Bedeutung sind, Klarheit bekommen:
- Zahl der Besucher/innen
- Personalstand
- Unterstützungsbedarf.
Der Fragebogen: https://www.surveymonkey.de/r/M3GBB5P.

 

Mainz, den 30. November 2019

Niederschrift: Renate Rosenau

Wahlleiter: Johannes Graßl

 

 

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