Niederschrift der Sitzung des Sprecherrates
 
am 26. Mai 2015, im Büro des Bürgerbeauftragten Rheinland-Pfalz, Mainz, Kaiserstraße 32,
 
10:00 bis 13:00 Uhr
 
Anwesende (x) entschuldigt (e):
 

X

Dieter Burgard, Vorsitzender

 

e

Christof Pies

X

Joachim Hennig, stellv. Vors.

 

X

Dr. Franz-Josef Ratter

X

Hans-Eberhard Berkemann

 

X

Renate Rosenau

X

Ramona Dehoff

 

X

Dr. Tina Schwenk

e

Eberhard Dittus

 

X

für LpB: Uwe Bader

 
 
 
Beschlüsse / Aufträge
 

TOP

Thema

Auftrag

1

Terminvereinbarung Dr. Heinemann

Rosenau

1

Einrichtung eMail für Sprecherrat

Hennig, Bartas

1

Vorlage Landeskonferenz Krankenmorde 2016

Rosenau

3

Mitgliederversammlung: Einladung

Burgard, Dehoff, Rosenau

3

Anfragen an Referenten zum Thema Zwangsarbeit

Burgard, Bader, Schwenk

4

Mitgliederversammlung, Referenten anfragen

Bader, Burgard, Schwenk

4

Mitgliederliste Homepage: Änderungen u. Ergänzungen

Dehoff, Hennig

4

Fonds: Grundsätzliches

Nächste Tagesordnung neuer Sprecherrat

6

Ständige Delegierte für LAG-Forum und Bundesgedenkstättenkonferenz

Nächste Tagesordnung neuer Sprecherrat

 
 
 
 
 
TOP 1 Begrüßung und Niederschrift vom 25.03.2015
 
Niederschrift vom 25.03.2015:
 
Ergänzungen wurden über online-Kontakte eingefügt. Keine Einwendungen.
 
 
 
Berichte seit der letzten Sitzung des Sprecherrats:
 
vor allem über Veranstaltungen zum 8. Mai in Mainz (VVN), Gedenkstätte Hinzert mit IGS Morbach (Szenische Darstellungen aus Kinderbüchern), Deidesheim (Besiegt und doch befreit), Heidesheim (Einweihung des Mahnmals für die Opfer der NS-Krankenmorde) sowie zwei Fachtagungen in Trier (mit LpB, Konzepte Westwall). Diese Verastaltungen wurden als konstruktiv und gut besucht geschildert.
 
 
 
Gespräch mit Herrn Dr. Heinemann über die Dokumentierung jüdischer Friedhöfe in Hessen
 
Frau Rosenau wird einen Termin vereinbaren. Vorschlag: Montag, 15. Juni, ab 15:00 Uhr.
 
Mitteilung über den vereinbarten Termin an alle mit dem gescannten Artikel von Dr. Heinemann.
 
 
 
Landeskonferenz Krankenmorde 2016, siehe Top 9.1
 
Frau Rosenau hat mit Frau Arenz-Morch, Osthofen, eine Vorlage erarbeitet. Verteilung an alle per Mail.
 
Beschluss: Frau Rosenau sendet die Vorlage an Frau Dr. Storm.
 
 
 
Einrichtung eigener eMail-Adresse für den Sprecherrat, TOP 9.3
 
Frau Dehoff schlägt vor: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Beschluss: Umgehende Einrichtung, rechtzeitig für die Anmeldungen zur Mitglieder-versammlung. Herr Hennig mit Herrn Bartas
 
 
TOP 2 Aufnahmeanträge
 
2.1 „AK Jüdisches Leben in Thalfang“
 
Im Aufnahmeschreiben vom 09.05.2015 umreißt der Vorsitznde Frank Hürtgen Selbstverständnis und Arbeitsweise des 2009 gegründeten Arbeitskreises, der sich um die Erinnerung an die jüdischen Bürger von Thalfang bemüht, u.a. durch Verlegung von 21 Stolpesteinen 2011 und Veröffentlichungen. Übereinstimmung mit den LAG-Richtlinien ist gegeben.
 
Beschluss: Aufnahme (55. Mitglied)
 
 
 
2.2 Bildungswerk Heinz Hesdörfferr e.V.
 
Aus dem Aufnahmeantrag vom 20.05.2015 und der beigefügten Vereinssatzung gehen Ziele und Arbeitsweise des Vereins hervor, der seinen Zweck darin sieht, die Lebensgeschichte des NS-Opfers Heinz Hesdörffer lebendig zu halten und dadurch die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus zu fördern, um gegen jegliche Diskriminierung in der Gesellschaft zu sendibilisieren. Übereinstimmung mit den LAG-Richtlinien ist gegeben.
 
Beschluss: Aufnahme (56. Mitglied)
 

 

TOP 3 Kommende Versammlungen
 
3.1 Mitgliederversammlung am 11.07.2015 in Osthofen, ganztags,
 
Anreise bis 9:45 Uhr, Ende ca. 16:00 Uhr.
 
 
 
Mitgliederversammlung, Regularien, 10:00 bis 11:00 Uhr
 
Die Bereitschaft zur Wiederwahl der Mitglieder des Sprecherrtas und mögliche neue Kandidaturen und die künftige Verwaltung des Fonds und der Mitglieder wurden beraten.
 
 
 
Einladung Text: Burgard
 
Versand der Einladung: per Post und per eMail: Frau Dehoff
 
Anmeldungen bis 4. Juli 2015 über die neue eMail des Sprecherrates an Frau Rosenau.
 
Meldung der Anzahl der Anmeldungen bis 6. Juli Rosenau an Dehoff.
 
 
 
Tagesordnung
 
- Berichte seit der MV in Laufersweiler am 15. Nov. 2014,
 
- darunter: Archivierung (Dr. Ratter, Bericht Forum LAGn, Verteilung des Fragebogens)
 
- Studienreisen (Dr. Ratter)
 
- Kurzberichte der Mitglieder auf vorherige Anzeige (in Einladung vermerken)
 
- Vorstellung der neuen Mitglieder (diese darum bitten)
 
- Wahl des Sprecherrats
Wahlleiter: Uwe Bader. Wählerliste: Renate Rosenau
 
 
 
Rahmenthema: Zwangsarbeit
 
Mit diesem in der Fläche noch weitgehend unbearbeiteten Thema sollen die LAG-Mitglieder grundlegende Informationen erhalten und angeregt werden, in ihrem Umfeld zu recherchieren und darüber zu berichten.
 
 
 
Teil 1: 11:15 Uhr bis zur Mittagspause:
 
Übersicht über Zwangsarbeit in Rheinland-Pfalz:
 
Lager /Orte, Gruppen von Zwangsarbeitern und Lagersysteme, Einsatzorte und -Dauer; Strafverfahren, etc)
 
Referenten:
 
Frau Dr. Brüchert hat abgesagt.
 
Vorschläge: Frau Arenz-Morch, NS-Dokumentationszentrum Osthofen, und
 
Frau Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
 
Berlin-Schöneweide - in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Topographie des Terrors", Berlin.
 
Anfragen: Burgard, Bader.
 
 
 
Teil 2: nach der Mittagspause
 
Zwangsarbeit in Rheinland-Pfalz mit Beispielen
 
Rosenau: Fremd- und Ostarbeiter in Kranken- und Entbindungsstation Alzey 1941 - 1945:
 
- Kranke Zwangsarbeiter
 
- Geburten
 
Ulrike Winkler: Zwangsarbeiterinnen in der kreuznacher diakonie. Anfrage: Tina Schwenk
 
Abschluss: Weiterer Umgang mit dem Thema Zwangsarbeit in Regionen von Rheinland-Pfalz

 

 
3.2 Infotagungen 2015 ( 20.06.+ 14.11)
 
37. Info-Tagung am 20. Juni in Osthofen, 10:00 bis ca 13:00 Uhr,
 
mit Rückblick auf Maßnahmen zum Themenkomplex "Befreiung und Kriegsende im Frühjahr 1945", Rheinwiesenlager, Justizstrafgefangenenlager, Gedenkinitiative in Diez/Limburg, Projekt "200 Jahre Rheinhessen", BeoBiB - Georeferenzierte Online-Bibliographie, Aktuelle und zukünftige Projekte der LpB
 
 
 
38. Infotagung am 14. November 2015, vermutlich in Koblenz, ggfs Wittlich,
 
falls Koblenz: Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung von "Mahnmal",
 
vormittags Info-Tagung (LpB),
 
nachmittags: Mitgliederversammlung der LAG.
 
 
TOP 4 Fonds Erinnern und Gedenken
- Bitte beim Sprecherrat anfragen
 
 
 
Einrichtung eigener eMails des Sprecherrates:
 
Bericht Frau Dehoff. Siehe zuletzt Niederschrift vom30.3.15
 
Die Verbindung wird eingerichtet unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 
 
Änderungen Mitgliederliste/ Änderungen Homepage
 
 
 
- Anschrift Dr. Ratter korrigieren
 
 
 
- Neuer Vorsitz Könen
 
 
 
- Ludwigshafen setzt Stolpersteine ist seit Dezember 2014 ein eingetragener Verein:
 
Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V., Kontakt wie bisher: Monika Kleinschnitger,
Lutherstraße 2, 67059 Ludwigshafen, Telefon 0621 - 54 055 810
 
 
 
Grundsätzliche Fragen, Kriterien für die Vergabe:
 
Nächste Sitzung des Sprecherrates nach der Mitgliederversammlung.
 
 
 
Künftige Finanzierung der Mitgliederversammlung;
 
Reisekosten: keine Erstattung.
 
Verpflegung: kalte und warme Getränke; bei Ganztagsveranstaltungen: Imbiß.
 
 
 
4.2 Anträge:
 
Keine neuen Anträge eingegangen.
 
 
 
TOP 5 Ehrenamtliche Archivpflege
 
Bericht: Frau Rosenau, Dr Ratter, Herr Bader
 
Mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, davon bis auf vier (noch) keine LAG-Mitglieder,
 
wurde dies Angebot gut angenommen. Dr. Rummel referierte rechtliche und archivische Grundlagen, z.B. über Pflichtaufgaben der Archive, Nutzung, Bewertung auf Archivwürdigkeit, Datenschutzfristen, Geheimnisvorschriften, Recht auf Einsichtnahme,
 
Benutzungsordnungen, und ging auf die zahlreichen Fragen der Teilnehmer ein. Frau Weisbrod informierte über Aktenplan, Findbücher, Registraturplan, erläuterte die inhaltliche Erschließung durch Verzeichnen und leitete die Übungen zur Verzeichnung an unterschiedlichen Archivalien. Außerdem wurde in einer Führung ein Blick in den nicht öffentlichen Bereich wie z.B. das Magazin gewährt.
 
Dr. Rummel und seine Mitarbeiterin bereiten ein Skript vor, das an die Teilnehmer versandt wird.
 
Folgeveranstaltung: Ein zweiter praktischer Teil mit einem Workshop in einem kommunalen Archiv soll folgen.
 
Der Sprecherrat dankt Dr Rummel, Landesarchivverwaltung, für diese Kooperation.
 
 
 
TOP 6 Treffen auf Bundesebene: Form der LAGn und Bundesgedenkstättenkonferenz
 
6.1 Forum der LAGn in Berlin 30.03.2015
 
Teilenhmer: Dr. Ratter, Eberhard Dittus
 
Dr. Ratter berichtet. Die Niederschrift wird verteilt, sobald sie vorliegt. Anwesend waren neun Vertreter von fünf LAGn.
 
Hauptthema des Treffens war die Archivierung, der Datenanschluss an Landesarchive.
 
Beispiel Niedersachsen: Ein Vertreter der LAG fährt zu allen Mitgliedern und bespricht mit ihnen die Dokumentierung und Archivierung Ihrer Arbeitsgergebnisse.
 
 
 
6.2 Vierte Bundesgedenkstättenkonferenz am 10. Dezember 2015 in Kiel
 
kollidiert terminlich mit verschiedenen anderen Terminen (Herbsttagung "Euthanasie"-Forschung Utrecht, u.a.).
 
 
 
Ständige Delegierte
 
Sowohl das Forum der Landesarbeitsgemeinschaften als auch die Bundesgedenkstätten-konferenz können nur mit ständigen Delegierten kontinuierlich arbeiten.
 
Beschluss: Nach der Wahl wird der neue Sprecherat zwei ständige Delegierte für das Forum der LAGn und die Bundesgedenkstättenkonferenz benennen.
 
 
 
 
 
 
 
TOP 7 Verschiedenes
 
7.1 Pfalztheater, Ausstellung „Erinnerung bewahren“ seit 25. Mai
 
Bericht Herr Hennig.
 
Mitte Mai erhielt Herr Hennig eine Anfrage vom Pfalztheater Kaiserslautern wegen der Ausstellung der polnisch-deutschen Stiftung "Erinnerung bewahren" über polnische Zwangs- und Sklavenarbeiter, die dort im Begleitprogramm zur polnischen Oper „Halka“ ggf. gezeigt werden soll. Herr Hennig hat die Ausstellung, die der Fördervereins Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V. im Jahr 2011 in Koblenz präsentiert hatte, sehr empfohlen. Das Pfalztheater hat offensichtlich sehr kurzfristig die Ausstellung geordert und am Tag der Premiere auch noch eröffnet. Vergleiche dazu diesen Link:
 
http://www.pfalztheater.de/cms/?p=294&s=374&n=245&t=16&. Dort ist zu lesen: Begleitend zur "Halka"-Premiere zeigen wir im Theaterfoyer die Ausstellung „Erinnerung bewahren“.
Am Premierentag von „Halka“, wird um 17.30 Uhr die Ausstellung der Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung im Foyer des Pfalztheaters eröffnet. Die Ausstellung wird bis zum Ende der Spielzeit zu allen Aufführungen zu besuchen sein. Der Eintritt ist frei!"
 
 
 
3. Gemeinsame Studienfahrt zu Gedenkstätten:
 
Bericht Herr Bader. Die LpB Hessen hat eine gemeinsame Studienfahrt mit der LpB Rheinland--Pfalz zu Gedenkstätten in Elsaß - Lohringen-Luxemburg angeregt.
 
Möglicher Termin: Herbst 2016.
 
 
 
4. Information Neue Stiftung: Von der Stadt Mainz wurde in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung unter Mitwirkung des Vereins für Sozialgeschichte eine Stiftung "Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz" gegründet. In einer ersten Stufe wird eine Broschüre erstellt, die u.a. an alle Schulen verteilt werden soll. Der zweite Schritt ist die Einrichtung einer zentralen Gedenkstätte für alle NS-Opfergruppen mit einer Dauerausstellung, für die der geeignete Raum noch gesucht wird, geplant für 2016.
 
 
 
5. Antisemitismus in Rheinland-Pfalz
 
Der Landtag Rheinland-Pfalz hat eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen beantwortet, Landtagsdrucksache 46/4881.
 
 
 
6. Homepage der LAG
 
nächste Tagesordnung neuer Sprecherat.
 
Niederschrift:
 
Renate Rosenau

 

 



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