Niederschrift der konstituierenden Sitzung des Sprecherrates am Freitag, 12. Februar 2016,

im Büro des Bürgerbeauftragten Rheinland-Pfalz, Mainz, Kaiserstraße 32, 3. OG, 11:00 bis 13:20 Uhr

 

Anwesende (x) entschuldigt (e):

 

x

Dieter Burgard, Vorsitzender

 

x

Christof Pies

x

Joachim Hennig, Joachim, stellv. Vors.

 

x

Dr. Franz-Josef Ratter

x

Hans-Eberhard Berkemann

 

x

Renate Rosenau

x

Ramona Dehoff

 

e

Dr. Tina Schwenk

x

Eberhard Dittus

 

x

für LpB: Uwe Bader

x

Johannes Graßl

 

 

 

 

Beschlüsse / Aufträge

 

Nächste Sitzung des Sprecherrates: Dienstag, 15. März 2016, 10:00 Uhr, Osthofen

 

TOP

Thema

Auftrag

2

Darstellung Ressorts des Sprecherrats 2015-17

Burgard

2

eMail Sprecherrat, Aktivierung

Wiedervorlage

3

Gedenkarbeit Landeskrankenhaus RLP,

Gespräch mit Dr. Gass

Burgard, Rosenau

Dr. Gather (Vertreter des LKr in LAG)

4 a

Krankenmorde, ggfs Gespräch über Referenten-tagung und Landestagung

Burgard, Hennig, Rosenau

4 b

Fachtagung Zwangsarbeit: Anschreiben Referenten,

Ankündigung LAG-Mitglieder

Burgard, Dittus

5

ADD, fehlende Liste jüdische Friedhöfe Bad Kreuznach/Birkenfeld/Idar-Oberstein, Bitte um Übersendung

Burgard

5

Synopse jüd Friedhöfe, Ergänzung

Rosenau, Pies

7

Mitgliedschaft in Netzwerken

nächste Tagesordnung

8

Aufnahme neues Mitglied: Stadtarchiv Speyer

Burgard /Dehoff

9

Fonds

Dehoff

9 d

Stolpersteine erzählen, AD Frieden Trier

Dr. Schwenk

9 f

Fonds: Bewilligungskriterien, Überarbeitung

alle

10 b

Fahrt zu Gedenkstätten in Südfrankreich: Gurs u.a.

 

10 d

Beantwortung Schreiben Dr Schnitzler

Burgard

nächste TO:

Mitgliedschaft in Netzwerken

Fonds, Bewilligungskriterien

Dr. Schwenk

alle

 

T0P 1 Begrüßung, Anwesenheit, Tagesordnung

 

Der Vorsitzende eröffnet die konstituierende Sitzung um 11:00 Uhr. Die Tagesordnung wird ergänzt.

 

In der vergangenen Woche wurde Thomas Zuche, Mitglied des Sprecherrats bis 2015, in Trier aus der Hand von Bildungsministerin Vera Reiß das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Der Vorsitzende Burgard und der stellv. Vorsitzende Hennig haben an der Feierstunde teilgenommen und im Namen des Sprecherrats seine Verdienst in der LAG gewürdigt und Glückwünsche überbracht.

 

2. Konstituierung , Aufgaben im Sprecherrat

 

Die Aufgabenverteilung wird beraten und beschlossen:

 

 

Die eMail des Sprecherrats soll aktiviert werden. Dazu ist ein neues Passwort und eine kurze Einweisung für die Mitglieder des Sprecherrats erforderlich . Wiedervorlage

 

3. Rückblick die 38. Info-Tagung und LAG-Mitgliederversammlung,

 

am 14.11.2015 LpB Koblenz

 

Themenschwerpunkt Zwangsarbeit beider Veranstaltungen:

 

Die Teilnehmerzahl im vollbesetzten Raum bei Info-Tagung und Mitgliederversammlung zeigt das Interesse an dem gemeinsamen Themenschwerpunkt Zwangsarbeit und NS-Lagersystem während der NS-Diktatur im Bereich des heutigen Rheinland-Pfalz und an den Referenten:

 

- Dr. Cord Pagenstecher, Freie Universität Berlin: NS-Zwangsarbeit – ein Thema für die regionale Gedenkarbeit – Begriffe, Grundlagen, Möglichkeiten

 

- Dr. Walter Rummel, Landesarchiv Speyer : Recherchemöglichkeiten zum Thema Zwangsarbeit im Landeshauptarchiv Koblenz und im Landesarchiv Speyer u.a., sowie an der - Joachim Hennig, Förderverein Mahnmal in Koblenz e.V.: Ausstellung und Vortrag über

 

Biographien von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern während der NS-Zeit in Koblenz.

 

Presseartikel: "Zwangsarbeit stand im Mittelpunkt" in Blick aktuell, Heimatzeitung im nördlichen Rheinland-Pfalz.

 

Den Mittagsimbiß im Tagungsgebäude und nicht außerhalb anzubieten hat sich bewährt.

 

Nächste Info-Tagungen, Mitteilung Herr Bader:

 

39. Info-Tagung 25. Juni 2016 Osthofen

 

40. Info-Tagung im Herbst in Wittlich, Termin noch offen.

 

Mitgliederversammlung

 

Die Niederschrift der Mitgliederversammlung mit Ergänzungen und das Wahlprotokoll wurden versandt. Keine Einwendungen.

 

Gedenktag zum 27. Januar 2016

 

Bericht Frau Rosenau

 

Landtag, auswärtiges Plenum zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in der Rheinhessen-Fachklinik Alzey. Götz Aly ging in seiner Gedenkrede "Ermordet und von aller Welt verlassen", die ein großes Echo fand, auch auf die NS-Geschichte der Rheinhessen-Fachklinik und ihre Aufarbeitung ein.

 

Gedenkrede, Link: HIER

 

Der SWR berichtete am 27. Januar in einem Beitrag über die Eröffnung der Ausstellung in Osthofen "erfasst, verfolgt, vernichtet - kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" und über das Gedenkplenum des Landtags.

 

Link: HIER

 

Frau Rosenau berichtete in diesem Zusammenhang zur Lage der Gedenkarbeit an der Rheinhessen-Fachklinik Alzey (RFK), getragen von der Arbeitsgruppe NS-Psychiatrie in Alzey/Rheinhessen in Zusammenarbeit mit der Rheinhessen-Fachklinik Alzey und dem Museum Alzey. Die RFK gehört mit anderen öffentlichen Einrichtungen der Psychiatrie (außer Pfalz) zum Landeskrankenhaus Rheinland-Pfalz. Wünschenswert wäre ein Gedenkbeirat auf der Ebene des Landeskrankenhauses, wie beim Pfalzklinikum. Bisherige Gespräche haben zu dem Beitritt des Landeskrankenhauses zur LAG geführt, Vertreter ist Dr. Gather. Mit dem Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß wird ein Gespräch gesucht. Teilnehmer: Burgard, Rosenau und Dr. Gather als Vertreter des Landeskrankenhauses in der LAG.

 

Frau Rosenau berichtet über einen für den 9. April vereinbarten Gesprächstermin mit Univ.-Prof. Dr. Norbert Paul, Medizinhistoriker, Uni Mainz , mit der Arbeitsgruppe NS-Psychiatrie Alzey/Rheinhessen. Ziel: Kontaktaufnahme, Austausch und Kooperationsmöglichkeiten.

 

Die Veranstaltungen zum 27. Januar, von denen die weiteren Mitglieder des Sprecherrats berichten, fanden mit ihren vielfältigen Schwerpunkten und Veranstaltungsformen allgemein ein gutes Echo. Verschiedene Presseberichte wurden verteilt.

 

- Herr Hennig verteilt Kopien einer Serie „Erinnern mit Blick auf die Zukunft“ der wöchentlich erscheinenden Heimatzeitung Blick aktuell, in der über Veranstaltungen des Fördervereins Mahnmal Koblenz ganzseitig berichtet wird, darunter über die Info-Tagung in Koblenz ("Zwangsarbeit stand im Mittelpunkt", zwei Berichte über die Ausstellung "Vergiss mich nicht und komm" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Scheuern, eine Fahrt mit Schülern nach Hadamar und über die Gedenkarbeit von Joachim Hennig.

 

- Herr Hennig: Die Stiftung Scheuern, LAG-Mitglied, nimmt die Arbeit der LAG aufgeschlossen wahr, sieht aber personell keine Möglichkeit zu aktiver Mitarbeit. Die Stiftung ist dankbar, dass Herr Hennig sich in den Gremien für Scheuern engagiert.

 

- H.-E. Berkemann, Förderverein Synagoge Bad Sobernheim: Im Herbst 2015 hatte das Max-Willner-Heim erstmals von sich aus eine gemeinsame Veranstaltung zum 9. November vorgeschlagen, die mit großer Resonanz in der Synagoge stattfand. Das Max-Willner-Heim ist der zentrale Veranstaltungsort der ZWST - Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

 

- D. Burgard: Bad Kreuznach: Die Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer beabsichtigt das Gedenken für die NS-Opfer zu aktivieren. Ihr wurde die Gründung einer Arbeitsgruppe vorgeschlagen.

 

- Eberhard Dittus: Beim derzeit laufenden Umbau des ehemaligen Gestapo-Gebäudes in Neustadt setzt der Förderverein Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt e.V. auf die Zusage des Bürgermeisters, dass zumindest die Kellerräume mit kompletten Zellen erhalten bleiben. Im

 

Dachgeschoss und in einem Nebengebäude gibt es Räume, in denen politische Gefangene verhört und gefoltert worden sein sollen.

 

Link: DIE RHEINPFALZ Nr. 2, Montag, 4. Jan. 2016 (bei Sitzung verteilt)

 

4. Geplante Fachtagungen

 

a) LAG-Fachtagung Zwangsarbeit am Samstag, den 16. April 2016,

 

Gedenkstätte Osthofen

 

Aufbauend auf die Vorträge bei Info-Tagung und Mitgliederversammlung in Koblenz und den dort verteilten Unterlagen wird das Programm in Anlehnung an die ursprünglich für Juli 2015 geplante Fachtagung wie folgt besprochen:

 

Referenten:

 

- Übersicht über das Lagersystem, Osthofen (auch Ausstellung)

 

- Dr. Ulrike Winkler, Zwangsarbeiterinnen kreuznacher diakonie (hatte zugesagt),

 

- Rüdiger Stein, Frankenthal: Zwangsarbeiter Frankenthal (hatte zugesagt)

 

- Renate Rosenau: Krankenstation und Entbindungsstation an der Rheinhessen Fachklinik
Alzey 1941-1945

 

Angefragt werden soll bei Frau Dr. Brüchert und bei Frau Dr. Welter, Hinzert

 

Wünschenswert sind folgende Thematisierungen:

 

- Vergessene Lager (z.B. Eich, Cochem)

 

- Zwangsarbeit im Bereich der ev. Landeskirche Rhenland-Pfalz (Dittus: Kontakt mit
Arbeitskreis Ukraine)

 

Beiträge der LAG-Mitglieder

 

Einzelne LAG-Mitglieder hatten bei der Mitgliederversammlung zu den örtlich/regional bekannten Lagern, auch zeitlich befristeten, kurz berichtet.

 

Ziel der Fachtagung soll sein, dass die LAG-Mitglieder in entsprechende Recherchen und Archivarbeit einsteigen. Grundlage: Beitrag Dr. Rummel in Koblenz.

 

Ggfs. könnte als nächster Schritt ein Workshop zur Archivarbeit in Zusammenarbeit mit den beiden Landesarchiven und ggfs mit der Gedenkstätte Hadamar angeboten werden.

 

Beschluss: Anschreiben an die Mitglieder : Ankündigung der Fachtagung und Bitte um Rückmeldung zu den örtlich bzw im Umfeld bekannten Lagern, Schicksalen von Zwangsarbeitern, ggfs Kontakte oder Gedenken. (Burgard)

 

Zeitrahmen: 10:15 bis 16.:00 Uhr.

 

b) NS-Krankenmorde und Zwangssterilisation im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz: Geschichtskommission des Landtags in Zusammenarbeit mit LAG und LpB

 

Bei der letzten Sitzung der Arbeitsgruppe Landtag im September 2015 wurde für Montag, den 22. Februar 2016 ein Referententreffen in der Gedenkstätte Osthofen vorgesehen mit dem

 

Ziel, Forschungsergebnisse auszutauschen, Forschungslücken festzustellen und daraus ein Programm für die für den Herbst 2017 in Koblenz vorgesehene Landestagung zu entwickeln. Die Einladung zu dem Referententreffen wird erst heute - ohne Programm - verschickt. Ursache für diese späte Einladung sind vermutliche personelle und technische Engpässe.

 

Der Sprecherrat hofft, dass die Referententagung dennoch zustande kommt und erfolgreich arbeitet. Gegebenenfalls soll ein Gespräch mit den Organisatoren geführt werden. (Burgard, Hennig, Rosenau)

 

5. Jüdische Friedhöfe in Rheinland-Pfalz

 

Gespräch mit der GDKE - Generaldirektion kulturelles Erbe, Mainz, am 22.01.2016

 

Bericht: Christof Pies, Protokoll wurde versandt, das von der GDKE zugesagte Protokoll liegt noch nicht vor.

 

Gesprächsteilnehmer:

 

GDKE: Dr. Doris Fischer, Dieter Krienke , Dr. Glatz

 

LAG: Herr Pies, Herr Dittus, Dr. Ratter, Frau Rosenau, Herr Holzer

 

Frau Rosenau hatte vorbereitend eine vorläufige Synopse aus den drei Listen erstellt, die zu jüdischen Friedhöfen in Rheinland-Pfalz vorliegen (wird per Mail verteilt):

 

- Verzeichnis Jüdische Friedhöfe, erstellt von Claudia Pohl 1990er Jahre, mit Förderung u.a. LpB, Jahre, online in der Fassung von 2006 ; gelistet sind 393 JF, darunter aufgegebene Friedhöfe ohne Grabsteine, die aber in der Literatur belegt sind.

 

- Verzeichnis der ADD für die Verteilung der Fördermittel für die Betreuung der JF, erstellt auf einer Erfassung des Landeshauptarchivs Koblenz (Huttenbach/Heyen 1974), erfasst 308 JF (Liste für den Raum Bad Kreuznach/Birkenfeld/Idar-Oberstein fehlte, Anforderung durch Burgard).

- GDKE, Verzeichnis der Kulturdenkmäler, erfasst 298 JF, alle als Denkmalzonen, jedoch nur diejenigen, auf denen noch Denkmäler, einzelne Grabsteine , erhalten sind.

 

Herr Pies und die weiteren Teilnehmer berichten über den Verlauf des zweistündigen Gespräch. Seitens der LAG wird auf den schlechten Pflegezustand mehrerer JF hingewiesen. Auch muss Klarheit über die tatsächliche Anzahl der JF hergestellt werden.

 

Der Handlungsbedarf wird von beiden Seiten gesehen, jedoch seitens der GDKE bestehen kaum personelle Ressourcen. Notwendig und wünschenswert wäre die (externe) Finanzierung einer Projekt-Stelle.

 

Nach Auffassung der GDKE wird es angesichts der Autonomie der jüdischen Gemeinden ein landeseinheitliches Pflegekonzept, das sowohl halachische als auch denkmalpflegerische Erfordernisse berücksichtigt, kaum zustande kommen. Solche Konzepte sollten auf der Ebene der jüdischen Gemeinden erstellt werden. Die GDKE regt an, dass die LAG ihre mit dem Landesverband begonnenen Gespräch entsprechend weiter führt, seitens der GDKE kann die denkmalpflegerische Sicht beigesteuert werden.

 

Vereinbart:

 

- Digitale Erfassung: Maske: Frau Rosenau wird gemäß der Empfehlung von Dr. Heinemann bei LAGIS in Marburg/Hessen (Herr Aumann) nach deren Erfassungsinstrumenten und den technischen Rahmenbedingungen fragen.

 

- Bei Verfall aufgrund unzureichender Pflege und Betreuung an GDKE Meldung mit Schadensbildern an ADD wegen wirksamer Kontrolle der Zweckbestimmung der jährlichen Zuschüsse.

 

- Pflegemerkblätter: Aufgrund der Autonomie der einzelnen Jüd. Gemeinden sollten regional gültige Pflegehinweise entwickelt werden. Hinzukommen sollen die Vorgaben des Denkmalschutzes, u.a. Umgang mit Steinverfall.

 

- Die GDKE lädt zu gegebener Zeit zum nächsten Treffen ein. Die Niederschrift der GDKE wird abgewartet.

 

- In die Synopse werden die Daten der Kulturdenkmäler (GDKE übernommen (Rosenau, Pies).

 

6. Bericht von der 4. bundesweiten Bundesgedenkstättenkonferenz und LAG-Forum in Kiel, Teilnehmer: Dr. Ratter, Herr Dittus

 

Der schriftliche Bericht von Herrn Dittus wird z.K. genommen. Schwerpunkte waren beim Forum der LAG die Sicherung und Erschließung von historischen Quellen an Gedenkstätten-/ orten. Die Gedenkstättenkonferenz erörterte die Weiterentwicklung der Gedenkstättenkonzeption mit einer ausgewogenen Zusammenarbeit von LAGn, großen (staatlich finanzierten) und kleinen Gedenkstätten/-orten, Notwendigkeit einer Basisförderung für alle.

 

Nächster Termin des Forums der LAGn am 8.-10. Dezember 2016 Wewelsburg, Thema: Die Bedeutung der Forschung in den Archiven und den Gedenkstätten.

 

7. Mitgliedschaft in den Netzwerken

 

a) Kompetenznetzwerk „Demokratie leben!“

 

b) Bündnis für Vielfalt und Toleranz

 

c) Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)

 

Vertagt auf die nächste Sitzung am 15. März.

 

 

 

8. Aufnahmeantrag Stadt Speyer

 

Antrag Dipl. Archivarin Katrin Hopstock, Kulturelles Erbe - Stadtarchiv Speyer vom 16. November 2015 mit einer ausführlichen Darstellung der Aktivitäten im Sinn unserer Richtlinien.

 

Beschluss: Aufnahme, 57. Mitglied.

 

Mitteilung: Burgard/Dehoff.

 

9. Fonds: Ramona Dehoff (Einzelheiten bitte beim Sprecherrat erfragen)

 

f) Bewilligungskriterien, Überarbeitung: Nächste Tagesordnung.

 

10. Verschiedenes

 

a) LpB, Kunst und Kultur in der Gedenkarbeit

 

Frau Dr. Nehls übermittelt dem Sprecherrat Hinweise auf fünf neue Projekte aus dem Jahr 2015, die dankend zur Kenntnis genommen werden.

 

b) Besuch der Gedenkstätten Rivesaltes, Le Vernet, Gurs (Burgard)

 

siehe dazu Niederschriften 2015

 

Herr Burgard stellt einen möglichen 4tägigen Reiseplan für einen 9erBus vor (Freitag bis Montag), mit Flug Frankfurt-Toulouse und zurück. Fahrt und Übernachtung ca. 460 €.

 

Mit Doodle-Umfrage werden abgefragt: Teilnehmer, mögliche Reisetermine. (Burgard)

 

c) Europäischer Tag der jüdischen Kultur 4. Sept. 2016: Jüdische Sprachen

 

Thematisiert wird das "babylonische Sprachgewirr" der von Juden gesprochenen Sprachen: "Von Hebräisch bis Griechisch, von Ladino bis Aramäisch, von Jiddisch bis Judeo-
Arabisch, von Jüdisch-Italienischen Dialekten bis Russisch: Juden, dies Volk, geschaffen
durch ein Wort gehört am Berg Sinai, hatte immer eine starke und - glücklich widersprüchliche - typisch jüdische Beziehung mit Sprachen."

 

Link: http://www.jewisheritage.org/web/edjc

e) Der Arbeitskreis zur Erforschung der NS-"Euthanasie" und Zwangssterilisation (bundesweit) befasst sich 2016 mit der Lage der Psychiatrie - Anstalten und Patienten - im Grenzraum Deutschland und in westlichen Nachbarländern während der deutschen Besatzung 1940 - 1945

Frühjahrstagung: 20.-22. Mai in Haarlem und Doorn, Niederlande:

Internationaler Vergleich der Sterblichkeit in der Psychiatrie während WWII und seine Konsequenzen für aktuelle ethische Fragen

Herbsttagung: 11.-13. November Pfalzklinilkum Klingenmünster: Der regional ver netzte Krankenmord . Die Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster /Pfalz in Verbindung mit Baden, Bayern, Elsass und Lothringen.

 

 

Schriftführung:

 

Renate Rosenau

 

 


 

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