Förderung von Besuchen in Gedenkstätten für NS-Opfer

Der Besuch von Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus wird gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die Orte werden für die Erinnerungs- und auch für die Menschenrechtsarbeit ganz allgemein immer bedeutendere außerschulische Lernorte. Denn sie sind die letzten "authentischen Zeugen" der Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten, können doch heute nur noch ganz wenige Zeitzeugen über ihre Verfolgung und den Widerstand berichten. Diese Fahrten zu Gedenkstätten erfordern neben einer guten Vor- und Nachbereitung zu ihrer Realisierung und Akzeptanz gerade auch finanzielle Mittel. Damit die Gedenkarbeit nicht an den Finanzen scheitern muss, gibt es zu diesen Besuchen Zuschüsse. So werden etwa von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz Fahrten zu den landeseigenen Gedenkstätten in Osthofen und Hinzert bezuschusst. Auch gibt es allgemein Zuschüsse für Fahrten zu Gedenkstätten im In- und Ausland. Ansprechpartner dafür ist das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB).
Darüber, wie man Fördermittel von dort erhalten kann, informiert ein

"Merkblatt zur Förderung von Gedenkstättenfahrten". (HIER herunterladen)

Auch hier geht allerdings nichts ohne eine gewisse Bürokratie. Diese Mühe sollte man sich aber schon machen, wenn man eine solche Gedenkstättenfahrt erwägt - und sie mit Erfolg durchführen will.

 

 


 

 

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