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Universität Trier, Fachbereich III - Neuere und neueste Geschichte

- Forschungsprojekt „Die Gestapo Trier“

- Forschungsprojekt „Digitaler Erinnerungsatlas in der Großregion“


Dr. Thomas Grotum
Universitätsring 15
54296 Trier


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Web.: https://www.uni-trier.de/index.php?id=25415

 
Tel.:  0651 201 2174
Fax.: 0651 201 2179
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Januar 2012 existiert an der Universität Trier auf Initiative der Staatsanwaltschaft Trier ein studentisches Projekt zur Erforschung der Geschichte der Gestapo Trier. Unter der Leitung von Dr. Thomas Grotum haben sich seither mehr als 25 Absolventinnen und Absolventen im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit einem Teilaspekt der NS-Geschichte vor Ort beschäftigt. Die zugrundeliegenden Quellen wurden Schritt für Schritt aus mehr als 45 Archiven weltweit zusammengetragen. Der spektakulärste Fund sind sicherlich die mehr als 3.500 Personenakten der Gestapo Trier, die das Projekt für das französische Militärarchiv (Service historique de la Défense Vincennes) – in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP) – erschließen konnte.

Im November 2014 wurde in der Christophstraße 1, in dem ehemaligen Reichsbahndirektionsgebäude, das von 1935 bis 1944 die Staatspolizeistelle Trier beherbergte, eine Dauerausstellung eröffnet, die im Forum und dem Treppenaufgang zu sehen ist. Im Jahr 2015 entstand in Kooperation mit Kollegen aus Luxemburg und dem Verein „NS-Familien-Geschichte“ e.V. die (Wander-)Ausstellung „Gestapo-Terror in Luxemburg“, die bisher im Musée national de la Résistance in Esch-sur-Alzette, in der Volkshochschule Trier sowie in der Universitätsbibliothek Trier gezeigt worden ist. Ferner ist 2018 ein erster Sammelband mit Teilergebnissen des Projekts erschienen. Seit 2018 wird die Arbeitsgruppe von der DFG unterstützt, so dass auch größere Studien (Dissertationen) in Angriff genommen werden konnten.

Die Teilergebnisse des Projekts werden regelmäßig der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Simeonstift Trier wurde eine Vortragsreihe eingerichtet. Darüber hinaus findet im jährlichen Rhythmus eine Tagung in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert statt, um die neuesten Forschungsrkenntnisse zur Diskussion zu stellen.

Literaturempfehlung: Thomas Grotum (Hg.): Die Gestapo Trier. Beiträge zur Geschichte einer regionalen Verfolgungsbehörde (Gestapo – Herrschaft – Terror. Studien zum nationalsozialistischen Sicherheitsapparat, Bd. 1), Köln, Weimar/Wien 2018 (Böhlau Verlag, 30 €).


Aktuelle Informationen über das Forschungsprojekt und seine zahlreichen Aktivitäten (Vorträge, Publikationen, Teilprojekte etc.):

Projekt-Homepage: https://www.uni-trier.de/index.php?id=54259
Projekt-Facebook-Seite:
https://www.facebook.com/forschungsprojekt.trier/

 

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