Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V.
Dieter Burgard
Schulstr. 22
54516 Wittlich
 
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Web:
Tel.: 06571/4171
Fax:
 

 

Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V.

Fast vergessen
Über viele Jahre war das ehemalige KZ Hinzert fast in Vergessenheit geraten.
Auf Landkarten und Wegweisern war die Gedenkstätte nur als "Ehrenfriedhof", wie üblicherweise Kriegsgräberfelder, ausgewiesen. Kaum jemand wollte sich erinnern oder wissen, was in Hinzert geschehen war. Von offizieller Seite, sowohl durch das Land Rheinland-Pfalz, als auch dem Landkreis Trier - Saarburg, wurde lange nichts unternommen. Die Bemühungen zunächst einzelner, dann des Vereins fanden kaum offizielle Unterstützung, das Thema "KZ Hinzert" wurde weitgehend ausgeklammert. Über Jahrzehnte hielten nur die Gedenkveranstaltungen der ehemaligen Gefangenen und ihrer Organisationen aus Luxemburg und Frankreich die Erinnerung wach.
Im Jahre 1981 griffen die Jusos, DGB und die KSJ das Thema auf und begingen alljährlich am Volkstrauertag eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Nazidiktatur. Dabei entstand auch die Initiative zur Gründung des Fördervereins im Jahre 1989.
Seit seiner Gründung im Jahre 1989 arbeitet der Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte ehemaliges KZ Hinzert e.V. in der ehrenamtlichen regionalen und lokalen Gedenkarbeit.
Internationale Bedeutung
Von welch großer - internationaler - Bedeutung die Gedenkstätte ist, beweist die rege Teilnahme an inzwischen auch offiziellen Gedenkveranstaltungen auf dem Gelände des ehemaligen KZs selbst, wie auch die Gedenkarbeit im Umfeld und zum Thema KZ Hinzert. Ehemalige Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, von den Nazis Verfolgte, deren Angehörige sowie in der Gedenkarbeit Engagierte bieten seither regelmäßig die Möglichkeit zur direkten Information durch Führungen und Seminare.
Vereinsziel
Der Förderverein setzte sich für die Errichtung einer Dokumentations- und Begegnungsstätte auf dem Gelände des ehemaligen Lagers ein. Dies gelang ihm nun nach 16 Jahren ehrenamtlicher Arbeit.
Am 10.12.2005 eröffneten Ministerpräsident Kurt Beck und der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Junker ein Dokumentations- und Begegnungshaus, das von Land und Bund im Bau finanziert wurden. Träger des Hauses ist die Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz.
Das Haus soll die Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur im KZ Hinzert wachhalten.
Der Verein veranstaltet auf Anfrage Führungen, so auch zu den "Stätten der Unmenschlichkeit" auf dem Gelände des ehemaligen Lagers und in der näheren Umgebung . Er bemüht sich um die Koordinierung der lokalen Gedenkarbeit und vertritt deren Interessen auf Landesebene
Mitglieder
Der Förderverein ist überparteilich und überkonfessionell; der Verein und seine Arbeit sind als gemeinnützig anerkannt und stehen allen Menschen sowie Organisationen des gesellschaftlichen und politischen Lebens offen.
Dem Verein gehören 60 Privatpersonen und mehrere Organisationen an.

Mitglieds-Organisationen

Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V.
(AGF) Trier,
Adolf-Bender-Zentrum,
St. Wendel

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg
(DPSG), Bezirk Trier,
Ev. Studenten- und
Studentinnengemeinde Trier (ESG),

JungsozialistInnen (Jusos)
in der SPD, Trier-Saarburg,
JungsozialistInnen in der SPD,
Bernkastel-Wittlich,
Katholische Hochschulgemeinde
(KHG), Trier,
Katholische Studierende Jugend
(KSJ), Bistum Trier,
Naturfreunde Trier-Quint,
Pax Christi, Trier und
SPD Ortsverein, Föhren
Unsere Anschrift
Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V.
c/o Dieter Burgard, MdL
Vorsitzender
Schulstr.22 in 54516 Wittlich
Tel 06571 4171 Fax 06571 29126 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten Dokumentations- und Begegnungshaus an der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 9-13 und 14 – 17 Uhr.
Samstag, Sonntag, Feiertag* jeweils 14 – 17 Uhr
Montag geschlossen

Gedenkstätte SS-Sonderlager / KZ Hinzert
Dr. Beate Welter ;
Tel.:06586 - 99 24 93, Fax: 06586 - 99 24 94

Die Anreise zur Gedenkstätte erfolgt über die Autobahn A1 (Trier – Saarbrücken), Ausfahrt Reinsfeld.
Von hier aus der Wegweiserbeschilderung (türkisfarbene Schilder) zur Gedenkstätte folgen.
 

 

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