„Im Schatten von Auschwitz“ – Vor 75 Jahren: Die Befreiung des KZ Auschwitz


Ausstellungseröffnung:

23. Januar 2020, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer:

23. Januar 2020 bis 18. Februar 2020

Öffnungszeiten

Täglich von 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr (außerhalb der Gottesdienste)

Ort:

Citykirche am Jesuitenplatz in der Altstadt von Koblenz

 

Ausstellung:

Im Vordergrund der diesjährigen Veranstaltungen zum Gedenktag am 27. Januar stehen die Opfer des Nationalsozialismus aus Koblenz und Umgebung, die in die Konzentrations- und Vernichtungslager „im Osten“, deportiert wurden. Anlass hierfür ist die 75. Wiederkehr der Befreiung des KZ Auschwitz. Das Motto der Veranstaltungen ist der Titel der hierzu präsentierten Ausstellung des Fotografen Mark Mühlhaus. Hervorgegangen ist sie aus einer Studien- und Dokumentationsfahrt der Bundeszentrale für politische Bildung zu den Stätten der NS-Verfolgung in Polen, Belarus und der Ukraine. Die Spurensuche wurde begleitet von dem Fotografen Mark Mühlhaus; seine Bilder sind Grundlage der von der Bundeszentrale für politische Bildung erarbeiteten Ausstellung. Ergänzt wird die Fotoausstellung mit Biografien von NS-Opfern aus Koblenz und Umgebung, die dorthin deportiert und ermordet wurden.

Die Ausstellung wird eröffnet mit einer Einführung des stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz Joachim Hennig.

 

 

Vortrag:

Am Sonntagvormittag, dem 26. Januar 2020, im Historischen Rathaussaal am Jesuitenplatz in der Altstadt von Koblenz:

Dr. Andrej Angrick: „Aktion 1005“ – Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942-1945.

Der Historiker Angrick ist ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Kriegsverbrechen der Wehrmacht und des Holocaust. Promoviert wurde er mit einer Arbeit über die Einsatzgruppe D, die als Buch erschien. 2018 veröffentlichte er eine zweibändige Dokumentation über die sog. Enterdungsaktion „Aktion 1005“, die Grundlage seines Vortrags ist.

 

Nähere Infos: www.mahnmalkoblenz.de

Führungen sind in Absprache mit dem Förderverein Mahnmal Koblenz möglich.

Veranstalter: Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V

 

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz

Zeit:

Montag, 27. Januar 2020, 17.30 Uhr

Ort:

Beginn am Mahnmal am Reichensperger Platz,

ab ca. 18.00 Uhr Gedenkstunde in der Citykirche am Jesuitenplatz

 

Die öffentliche Veranstaltung der Stadt Koblenz für die Opfer des Nationalsozialismus beginnt um 17.30 Uhr mit einer Statio am Mahnmal auf dem Reichensperger Platz. Die Kulturdezernentin der Stadt, Frau Dr. Margit Theis-Scholz, gedenkt mit Schülerinnen und Schülern der Hans-Zulliger-Schule, Koblenz, NS-Opfern aus Koblenz und Umgebung, die „nach dem Osten“ verschleppt wurden.

Die Veranstaltung wird um ca. 18.00 Uhr fortgesetzt mit der Gedenkstunde in der Citykirche. Dort sprechen Kulturdezernentin Dr. Theis-Scholz und der Vorsitzende des Fördervereins Mahnmal Koblenz Dr. Jürgen Schumacher. Ein christlich-jüdisches Gebet mit Vertretern der christlichen Kirchen und der jüdischen Kultusgemeinde beschließt die Gedenkstunde.

Veranstaltende:

Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz, Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit Koblenz, Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva, DGB Region Koblenz und Stadt Koblenz.

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