Niederschrift der virtuellen Sitzung des Sprecherrates

am Donnerstag, 04. Februar,

15:00 Uhr bis 17:40 Uhr

 

Teilnehmende (x) entschuldigt (e):

x

Dieter Burgard, Vorsitzender

 

x

Georg Mertes

x

Joachim Hennig, stellv. Vorsitzender

 

x

Christof Pies

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Eberhard Dittus

 

x

Dr. Franz-Josef Ratter

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Dr. Cornelia Dold

 

x

Axel Redmer

x

Alice Fuß

 

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Renate Rosenau: Übertragungsstörung

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Dr. Thomas Grotum

 

x

Ksenia Stähle-Müller

e

Lena Haase

 

x

Dr. Ulrike Winkler

x

Richard Keuler

 

Ständige Gäste LpB:

?e

Nina Klinkel MdL

 

e

  Uwe Bader

x

Maurice Kuhn

 

x

  Annika Heinze

 

Beschlüsse / Aufträge

TOP

Thema

Auftrag

3

Klausurtagung

AG Vorbereitung

4

Verband der Gedenkstätten in D e.v.

Dr. Ratter, Mertes

6

Fonds Erinnern und Gedenken

zügige Rückmeldungen auf Anträge

alle

 

T0P 1 Begrüßung, Anwesenheit, Tagesordnung 

Tagesordnung wie vorgeschlagen zugestimmt
Dank an Renate Rosenau für das Protokoll und alle, die im Vorfeld noch Unterlagen sandten.

 

TOP 2 Rückblick Gedenktag 27.1. und Ausblick Festjahr " 1700 Jahre jüdisches Leben

TOP 2.1 Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 27. Januar

Pandemiebedingt musste ein Teil der Veranstaltungen abgesagt werden.

 

Alzey, AG NS-Psychiatrie Alzey / Rheinhessen: Anstelle des jährlichen ökumenischen Gedenkgottesdienstes in der Kapelle der Rheinhessen-Fachklinik Alzey für Stadt, Kreis und Klinik schrieb Renate Rosenau einen Beitrag für die Allgemeine Zeitung. In diesem Jahr galt das besondere Augenmerk dem Schicksal der jüdischen Patienten.

 

Koblenz: Der Förderverein Mahnmal widmet den 27. Januar immer einer bestimmten Opfergruppe, diesmal aus gegebenem Anlass ("1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland") die Opfergruppe der Juden. Am Mahnmal und auf der Homepage wurden 15 Kurzbiografien von jüdischen Koblenzern präsentiert. Außerdem gab es wieder - wie im letzten Jahr - einen Beleuchtungsflashmob am Mahnmal (mit der Beteiligung an der bundesweiten Aktion "Lichter gegen Dunkelheit") und außerdem einen Film der Stadt mit unserem Vorsitzenden Dr. Jürgen Schumacher, der ein Schicksal einer jüdischen Koblenzer Familie vorstellte.

Siehe Homepage:

https://www.mahnmal-koblenz.de/index.php/infos/informationen-von-2021/1033-der-internationale-gedenktag-fuer-die-opfer-des-nationalsozialismus-am-27-januar-2021

Gedenkstätten Osthofen und Neustadt: Berichte Annika Heinze und Alice Fuß: Beteiligung an der Aktion „Lichter gegen Dunkelheit", beeindruckend.

Trier, AG Frieden, Bericht Ulrike Winkler: Rundgänge der AG Frieden Trier gegen das Vergessen unter dem Thema " Von Trier nach Auschwitz ", im Internet als Film zu sehen unter:

vimeo.com/elenovela/agftrieroder www..com/watch?v=DA5QFjpDC7s&feature=youtu.beBis

 

2.2 Festjahr " 1700 Jahre jüdisches Leben"

Der Start am 12.1. in der Staatskanzlei hatte viel Aufmerksamkeit
(s. a. neue Internetpräsentation: https://www.rlp.de/de/unser-land/1700-jahre-juedisches-leben-in-rheinland-pfalz/ ).
Die Programmbroschüre mit rund 70 Veranstaltungen wurde versendet. Nachbestellungen möglich.

Die Landeszentrale für politische Bildung hat für ihr spezielles Programm dazu auch einen Flyer herausgegeben.

20 Förderungen vom Bund kamen nach Rheinland-Pfalz. Kleinere Projekte können vom Budget von Dieter Burgard noch gefördert werden.

Präsentation und Übergabe der Sonderbriefmarke “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland” am 11. Februar 2021 im Landtag von Nordrhein-Westfalen mit Finanzminister Olaf Scholz.


TOP 3 Bericht der  AG  Klausurtagung des Sprecherrats

Bericht Dr Ratter und Georg Mertes.

Das Vorbereitungsteam (Mertes, Grotum, Haase, Kuhn, Ratter) hat in drei jeweils drei- bis vierstündigen Treffen Vorschläge für die eintägige Klausurtag erarbeitet. Zu den Bereichen Strukturstützung (wie Selbstverständnis, Satzung, Richtlinien, e.V) und externe Kommunikation (u.a. Öffentlichkeitsarbeit, Außenvertretung) werden Arbeitsgruppen gebildet, die sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag angeboten werden, so dass jedes Sprecherratsmitglied an zwei der Arbeitsgruppen teilnehmen kann. Am Ende des Vormittags wird im Plenum eine Zwischenbilanz gezogen, am Ende des Nachmittags im Plenum Ergebnisse in Beschlüsse gefasst.

Die Klausurtagung ist nur als Präsenzveranstaltung möglich und kann daher noch nicht terminiert werden.

Die Beteiligung aller Mitglieder des Sprecherrats sollte eingefordert werden.

TOP 4 Verband der Gedenkstätten in Deutschland e.V.

Am 9. Dezember 2020 gründeten die Delegierten der Landesarbeitsgemeinschaften der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und -initiativen aus neun Bundesländern zusammen mit dem Gedenkstättenreferat und der AG KZ-Gedenkstätten einen eigenen Dachverband. Die LAG RLP, die seit Beginn der bundesweiten Treffen in der Bundesgedenkstättenkonferenz und dem Forum der LAGs im November 2012 mitgearbeitet hat, ist Gründungsmitglied.

Die nächste Tagung findet am 1. Juni 2021 in Berlin statt.

Beschluss: Dr. Ratter und Georg Mertes nehmen teil. Mit der Unterzeichnung der Protokolle über die Neugründung wird Dr. Ratter beauftragt.

TOP 5  Mitglieder: Aufnahmeantrag vom " Bürgerverein Synagoge Ediger "

Berichte Dieter Burgard, Georg Mertes, Christof Pies, Richard Keuler. Gegründet 1999,  ab 2003 gelang in sieben Jahren die Wiederherstellung der Synagoge als eines Hauses der Psalmen. Der Bürgerverein Synagoge Ediger e.V. ist der Besitzer. Für 2021 ist eine Ausstellung geplant.
Beschluss: Aufnahme.

TOP 6 Fonds Erinnern und Gedenken (Anträge)

- bitte beim Sprecherrat anfragen

TOP 7 LAG-dialog und Homepage

LAG-Dialog:

Dank an alle, die das Mitteilungsblatt mit entwickelt haben und bearbeiten: Dr. Franz-Josef Ratter, Maurice Kuhn, Alice Fuß.

Marice Kuhn berichtet: Das Design ist fertig, aber offen für Anregungen. Im Programm ist das Leseverhalten der Empfänger ablesbar: erfreulicherweise lesen fast alle den dialog bis zu Ende. Die Beiträge der Mitglieder, oft zu lang, müssen kürzer strukturiert werden. Die Mitgliedsinitiativen werden ein Formblatt zur Meldung ihrer Veranstaltungen erhalten.

Die Übermittlung der Mitteilungen soll word-Format und nicht als pdf übermittelt werden, weil dies umgearbeitet werden muss, was Zeit kostet.

Planziel ist ein fester Turnus für die Herausgabe, etwa vierteljährlich, rechtzeitig vor Gedenktagen wie dem 27. Januar.

Franz-Josef Ratter moniert enttäuscht, dass die LAG-Mitglieder ihre Veranstaltungen nicht vorab gemeldet haben. Dies betrifft auch die Homepage. Für die letzte Ausgabe mussten mühevoll Veranstaltungen über Online-Portale gesucht werden.

Dies Problem soll auf der nächsten Mitgliederversammlung thematisiert werden.

Wichtig ist die Ankündigung des nächsten Redaktionsschlusses.

Mails an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, sie gehen gleichzeitig an alle drei Personen des dialog-Teams.

Das dialog-Team bittet um Mitteilung, wer über die LAG-Mitglieder hinaus in den Versand des dialog einbezogen werden soll.

Über die Übernahme des dialog auf die Homepage wird beraten. In diesem Zusammenhang wird die Aufbereitung der Homepage vorgeschlagen.

 

Thomas Grotum wird im dialog über ein Projekt der Uni Trier mit Akteuren in der Großregion Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland berichten, das in Kürze online gestellt wird. Um den wissenschaftlichen und zwischenmenschlichen Austausch in der Großregion zu fördern, wurde 2017 der Arbeitskreis "Erinnerung in der Großregion" von Lehrenden und Studierenden an der Universität Trier gegründet und vom Präsidenten der Universität Trier, Prof. Dr. Michael Jäckel, sowie der Nikolaus Koch Stiftung gefördert. Es entsteht ein Digitaler Erinnerungsatlas der Großregion.


TOP 8 Infotagung der Landeszentrale und Mitgliederversammlung Samstag, 12. Juni

Die Info-Tagung ist für Samstag, den 12. Juni 2021, 10.00 bis 13.00 Uhr, als Präsenzveranstaltung im Freien vorgesehen. Annika Heinze berichtet: In das Thema Verfolgung der "Asozialen" und der "Berufsverbrecher" wird Dr. Ulrike Winkler einführen, dabei auch über die vom Beirat Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas geplante Ausstellung berichten. Das Hauptreferat hält Prof. (i.R.) Dr. Frank Nonnenmacher, auch ein Vertreter vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. hat zugesagt.

Ankündigung mit kurzer Einführung in das Thema (Winkler) im dialog.

Ab 14:00 Mitgliederversammlung der LAG

Als Thema vorgeschlagen: Gedenken und Erinnern - Antworten der Parteien nach der Landtagswahl.

Die Mitgliederversammlung mit Wahlen findet im Herbst 2021 statt.

TOP 9 Gründung einer Koordinierungsstelle für jüd. Leben in RP am 3.März 21 in Schloß Simmern: erneut verschoben.

Einerseits ist die Gründung als Präsenzveranstaltung notwendig, andererseits sind die Planungen pandemiebedingt schwierig.

Christof Pies berichtet: In den Räumen des Schlosses Simmern ist zur Zeit eine Präsenzveranstaltung nur mit beschränkter Teilnehmerzahl und ohne Verpflegung möglich. Deswegen schlägt er vor, die Veranstaltung abzusagen. Er wird mit Schloss Simmern und dem Hunsrück-Museum einen Ausweichtermin suchen.

TOP 10    20 Jahre LAG am 1. April 2021

Dieter Burgard berichtet über die Gründung 2001, die im Landtag stattfand, und wird sich erkundigen, ob der Landtag zur Verfügung steht. Zum Programm werden vorgeschlagen: eine Würdigung der Gründungsmitglieder, vor allem aber einen Überblick und eine kritische Bilanz der LAG-Geschichte, in der die Arbeitsschwerpunkte und auch die Kooperationsformen nach innen und außen dargestellt werden, sowie als weitere Veranstaltung eine Pressekonferenz.

Der LAG-Flyer sollte aktualisiert sein.

TOP 12   Landtagswahl, Programme der Parteien zur Erinnerungskultur

Vorlagen:

Dr. Ratter: Auszüge aus den Wahlprogrammen aller sich bewerbenden Parteien,
Richard Keuler: Auskunft des CDU Generalsekretärs.

Dr. Ratter hat aus den veröffentlichten Wahlprogrammen aller sich bewerbenden Parteien die Aussagen zur Gedenk- und Erinnerungsarbeit zusammengestellt. Die Zusammenstellung soll überarbeitet veröffentlicht werden. Aufgenommen werden nur die Aussagen der Parteien in ihren Wahlprogrammen, keine ergänzenden Aussagen einzelner Parteien. Die von Richard Keuler zugesandte Unterlage der CDU wird zur Kenntnis genommen.

Rückblick auf die Erinnerungspolitik des Landes in der jetzt auslaufenden Wahlperiode: Zu dem Entwurf einer Richtlinie zur Förderung von schulischen Vorhaben zur Auseinandersetzung mit der Geschichte politischer Gewaltherrschaft, besonders des Nationalsozialismus, Verwaltungsvorschrift des Bildungsministeriums, hatte der Sprecherrat am 5. Nov. 2019 (Niederschrift TOP 2b) Stellung genommen. Diese Richtlinie trat am 28.04.2020 in Kraft.

http://landesrecht.rlp.de/jportal/?quelle=jlink&docid=VVRP-VVRP000004663&psml=bsrlpprod.psml

und Amtsblatt 2020, 99.

TOP 13: Verschiedenes


13.1 Handreichung für digitale Kommunikation ( Maurice Kuhn)

Vorlage Maurice Kuhn: Handreichung zu Formen und Methoden digitaler Medien für ehrenamtliche Träger der Erinnerungs- und Gedenkarbeit.

Maurice Kuhn erläutert: das Papier is primär eine Handreichung für die Zielgruppe ehrenamtlicher Mitgliedsinitiativen zur Gestaltung ihrer Arbeit, gegenwärtig auch als Wege, die Gedenkarbeit trotz Pandemie aufrecht zu erhalten. In zweiter Linie gibt das Papier auch Anregungen für die methodische Gestaltung der Arbeit des Sprecherrats.

Die Thematik digitale Kommunikation sollte nicht mit der Thematik dialog/Hompage vermischt werden. Der Sprecherrat dankt für diese hilfreiche Zusammenstellung und äußert weiteren Gesprächsbedarf.

Thema auf der nächsten Mitgliederversammlung (Juni).

 

13.2 Umbenennung von Straßennamen:

Bericht Ulrike Winkler mit der Bitte um Weiterreichung - siehe Anlagen:

1. Überlegungen und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Initiativen zur Umbenennung von Straßen und Umgestaltung oder Entfernung von Denkmälern

https://geschichtsforum.spd.de/fileadmin/geschichtsforum/201103_Bundes_SGK_Geschichtsforum_SPD_Hand-lungsempfehlung_Umbenennung_Strassennamen_Umgestaltung_Entfernung_Denkmaeler.docx.pdf

2. „Denkmalstürze erregen große Aufmerksamkeit”

02. Dezember 2020 Carl-Friedrich Höck, Interview mit Prof. Dr. Saskia Handro, Universität Münster.

 

13.3 Glückwünsche zu gelungenen Projekten:

Bericht Christof Pies, Förderverein Laufersweiler, über den Film Verfolgt und umworben - Zweitausend Jahre jüdisches Erbe; Film von Andreas Berg, ∙SWR Rheinland-Pfalz, der zusammen mit Christof Pies in Rheinland-Pfalz jüdisches Erbe und Interviews gefilmt hat.

SWR Serie Bekannt im Land in der SWR Mediathek: https://www.swrfernsehen.de/bekannt-im-land/verfolgt-und-umworben-zweitausend-jahre-juedisches-erbe-100.html

 

Berichte Joachim Hennig, Förderverein Mahnmal Koblenz, über zwei Projekte vom Förderverein Mahnmal Koblenz und Kooperationspartnern

- Film über die Michaelstruppe aus der Vulkaneifel, eine Widerstandsgruppe Jugendlicher, in der SWR Reihe gefilmt, hat in Cannes einen Delphin gewonnen. Seit zwei Jahrzehnten hat Joachim Hennig das Schicksal dieser mutigen jungen Menschen erforscht. https://www.ardmediathek.de/swr/video/landesschau-rheinland-pfalz/joachim-hennig-erinnert-an-die-michaeltruppe/swr-rheinlandpfalz/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMzQwNjg/

- Gedenkstein für Eugene Kalinowsky, US-Flieger, der am 15. Oktober 1941 mit seinem Bomber an der unteren Nahe abgeschossen und dann in Laubenheim/Nahe von dem SS-Unterführer erschossen wurde. Auf sein Schicksal hatte Joachim Hennig hatte vor vier Jahren in einem Vortrag aufmerksam gemacht. An der Einweihung nahmen zwei ranghohe US-Offiziere von Army und Airforce sowie eine Ehrengarde aus Ramstein teil. Ein Film wurde im amerikanischen Lokalfernsehen gezeigt, Link zur Webseite des US-Fernsehsenders:

 https://connectingpoint.nepm.org/family-learns-true-story-of-fallen-pittsfield-soldier-during-world-war-ii/

 

13.4. Lage der Aufarbeitung der NS-Euthanasie in RLP

siehe Zusammenstellung von Renate Rosenau vom 2. Februar 2021, siehe Anlage

Dieser TOP muss wegen technischer Probleme in der Kommunikation vertagt werden.

Grundsätzlich werden die Vorschläge befürwortet. Möglich wäre ein virtuelles Gedenkbuch (Bundesarchiv, Saarland).

Wiedervorlage nächste Sitzung, ggfs als Schwerpunktthema.

 

13.5. Termin mit LAGE Saarland

noch nicht terminierbar. Wiedervorlage nächste Sitzung.

 

13.6 Weitergabe von Archivmaterial und Buchbeständen von Matthias Heyl, Gedenkstätte KZ Ravensburg.

Er bot Bücher, Archivmaterial etc. an. Interesse hat u.a. die Uni Trier und der Bezirksverband. Dieter Burgard nimmt mit Matthias Heyl Kontakt auf und erkundigt sich über Umfang und Inhalt des Materials.

 

Dies Problem der Weitergabe beschäftigt mehrere Personen, die beruflich oder ehrenamtlich wertvolle Sammlungen von Archivmaterial angesammelt haben. Mitglieder des Sprecherrats wurden in letzter Zeit mehrfach von ehrenamtlichen Forschern der Region um Rat gefragt, wohin sie ihre Sammlungen geben könnten.

In RLP gibt keine zentrale Stelle, die solche Bestände sammelt und für weitere Recherchen nutzbar macht. Thema für den Sprecherrat und für die neue Plattform. Wiedervorlage.

 

13.7 arolsen archives, Projekt #everynamecounts:

Diese crowdsourcing - Plattform zur Verzeichnung von NS-Dokumenten online durch Freiwillige ging am 27. Januar mit großem Erfolg an den Start, seitdem haben die Freiwilligen 120.000 Dokumente vollständig auf der Plattform bearbeitet.
Millionen von Dokumenten warten im Archiv auf die Indizierung. Einen guten Einstieg ins Projekt bietet die digitale Einführung, die den Aufbau der Dokumente erklärt und einen Überblick gibt. 
Mit der Einführung lässt sich #everynamecounts auch gut in den Schulunterricht einbinden – insbesondere in Zeiten von Home-Schooling.

 

13.8 Nächster Sprecherratstermin

Donnerstag, 18. März 2021

 

Niederschrift: Renate Rosenau

 

Die Anlagen

liegen den Mitgliedern des Sprecherrats bereits vor.

 

 

 

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